Auch beim 7. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft konnte die Aachenerin Claudia Hürtgen zum siebten Mal in Folge gewinnen. Zum 3,5 Stunden-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife ging die schnelle Tourenwagen-Pilotin mit Teamkollege Marc Hennerici und Teamchef Torsten Schubert an den Start.
Beim Qualifying am frühen Samstagmorgen konnte Claudia Hürtgen den BMW 120 Diesel mit einer Zeit von 10:15,63 Minuten auf die Pole Position der Klasse SP10 setzen. „Da hatte ich keinerlei Probleme und alles lief gut“, so Hürtgen.
Als erste Pilotin ging die Aachenerin vom Team „Schubert Motors“ ins Rennen. Und diesmal gab es einen kleinen Zwischenfall, den sie auf ihre eigene Kappe nahm: „Es gab wohl eine Gelb-Phase, wo ich einen Suzuki Swift überholte. Ich nahm an, dass die Gelb-Phase vorüber war, hätte aber warten sollen, bis ich die grüne Flagge gesehen hätte.“ Hürtgen musste zu den Sportkommissaren, „ich habe mich da entschuldigt und konnte das Rennen sofort wieder aufnehmen.“ Die verlorenen knapp drei Minuten, holte die BMW-Pilotin aber schnell wieder auf und übergab dann nach knapp 120 Minuten an Partner Marc Hennerici. Der hatte ebenfalls keine Probleme und übergab nochmals für die letzten Minuten an Teamchef Torsten Schubert, der den BMW 120 Diesel über die Ziellinie fuhr.
Damit konnten Hürtgen/Hennerici den siebten Sieg im siebten Rennen einfahren. Damit führen sie zwei Rennen vor Schluß weiterhin die Tabelle an und können sich berechtige Hoffnungen auf den Sieg machen.
Claudia Hürtgen: „Bis auf das Missgeschick mit der Gelben Flagge lief alles wunderbar. Das Auto war hervorragend vorbereitet und das Paket mit den Reifen stimmte erneut. Wir werden auch die letzten beiden Rennen konzentriert an den Start gehen und an die Chance zur Meisterschaft glauben.“












