Zufriedene Gesichter bei Agon Motorsport: Beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen – dem Saisonhöhepunkt der BFGoodrich Langstrecken meisterschaft Nürburgring – bestätigte das Team aus Hattingen seine hervorragenden Leistungen aus den vorangegangenen Rennen. Nach dem ersten Klassensieg im Juli pilotierten Jörn Schmidt-Staade (Essen), Stefan Müller (Bovenden) und Thomas Koll (Bad Münstereifel) den „Shake & Go“-Porsche vor 31.000 Zuschauern am vergangenen Wochenende auf den zweiten Platz in der Porsche-Cup-Klasse. Der sechste Platz in der Gesamtwertung war zudem die erste Top-10-Platzierung für Agon Motorsport.
„Ein fantastisches Rennwochenende“, freute sich Fahrer und Teamchef Jörn Schmidt-Staade. „Das 6-Stunden-Rennen ist etwas ganz besonderes. Nicht nur, weil es zwei Stunden länger ist als die anderen Läufe der Langstreckenmeisterschaft – rund um die Nordschleife herrscht schon fast das Flair des 24-Stunden-Rennens. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem zweiten Platz in der Klasse und der ersten Top-10-Platzierung erneut punkten konnten.“
Im Rennen lieferte sich das Trio von Agon Motorsport mit dem späteren Sieger über weite Strecken einen spannenden Zweikampf um die Führung in der Klasse. Dass es am Ende nicht zum Sieg gereicht hat, war darauf zurückzuführen, dass der „Shake & Go“-Porsche einmal mehr zum Nachtanken die Box ansteuern musste als die Konkurrenz. „Wir haben den Fehler bereits lokalisiert und werden das Problem bis zum nächsten Rennen abstellen“, sagt Schmidt-Staade.
Der zweite Porsche 911 GT3 von Agon Motorsport schied nach einem Unfall in Runde 20 aus. Nico Unteregger (Düsseldorf) verlor im Streckenabschnitt Schwedenkreuz in einer schnellen Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. „Zum Glück hat sich Nico noch auf dem Asphalt gedreht und ist erst dann ins Kiesbett gerutscht und in die Streckenbegrenzung eingeschlagen“, sagt Schmidt-Staade. „Das Wichtigste: Ihm ist dabei nichts passiert und auch der Schaden am Fahrzeug hält sich in Grenzen.“
Der nächste Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring läutet die Schlussphase der erfolgreichsten Breitensportserie Europas ein. Nach dem 38. ADAC-Barbarossapreis am 30. September stehen noch zwei weitere Rennen auf dem Programm – die beiden „Shake & Go“-Porsche stehen dann erneut am Start. „Logischerweise ist jetzt unser Ziel, beide Porsche auf aussichtsreicher Position ins Ziel zu bringen“, sagt Schmidt-Staade. „Es gibt immer Raum für Verbesserungen.“












