Bereits beim vergangenen Rennen zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft haben Harald Leppert und Robert Lünsmann mit dem dritten Platz in der Klasse SP3 überzeugt. Beim 6-Stunden-Rennen gelang ihnen diese gute Platzierung mit ihrem Renault Clio erneut. Marc-Uwe von Niesewand-Reich unterstützte die beiden als dritter Pilot.
\“Ich sag es ja immer, wir müssen volle Kanne fahren und dann funktioniert das\“, kommentiert Lünsmann das sechste Rennen der Saison und schmunzelt. Mit Recht, denn im Vergleich zur Konkurrenz in der Klasse SP3 rechneten sich Lünsmann, Leppert und von Niesewand-Reich vor dem Rennen keine hohe Chancen auf eine Platzierung unter den ersten drei in ihrer Wertungsklasse aus.
\“Wir hatten natürlich das Ziel wieder vorne mitmischen zu können. Aber aufgrund der höheren Leistung der anderen Fahrzeuge in unserer Klasse waren wir uns bewusst, dass wir nur durch das permanente Fahren am Limit und durch eine gute Zuverlässigkeit eine Möglichkeit haben, das tolle Ergebnis vom vergangenen Rennen zu erreichen\“, sagt Leppert.
Im Rennen verlief jedoch alles wie geplant, nur am Vormittag sah alles noch anders aus. Am Ende des Qualifyings fuhr Leppert nach nur einer Runde in die Box und stellte den Renault Clio ab. Auf seiner schnellen Runde ließ ihm ein Fahrer eines anderen Fahrzeugs keinen Platz und zwang ihn zum Ausweichen auf die Grünfläche. Dabei schrammte Leppert an der Leitplanke entlang, was eine beschädigte linke Seite des Clios zur Folge hatte.
Die Schäden konnte Leppert, der neben seiner Rolle als Fahrer auch für die technische Betreuung zuständig ist, in der kurzen Pause zwischen Qualifying und Rennen beheben. Das Trio war durch diesen Zwischenfall noch motivierter es den \“Großen\“ zu zeigen. Und die Mühen wurden belohnt: Im Rennen fuhren Lünsmann, Leppert und von Niesewand-Reich durch konstant schnelle Rundenzeiten und ohne Zwischenfälle auf den dritten Rang.












