„Alle ist prima, der Wagen läuft“, wann immer man am Samstag in der Box 4 am Nürburgring vorbeikam, herrschte gute Stimmung bei Heinrich Rosier und seinem Team. Beim sechsten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft setzten die Mendener wieder ihren Mercedes 190 E Evo 2 ein. Das 6-Stunden-Rennen – unbestritten der Saisonhöhepunkt – war gekennzeichnet von vielen Ausfällen. Unfälle und technische Defekte warfen von Anfang bis zum Ende viele Teams aus dem Rennen. Nicht so der silbern-schwarze Evo 2.
Heinrich Rosier und Günther Schulze-Ardey ließen es ruhig angehen. „Wir wollen einfach nur schön durchrollen“, meinte Rosier, der die Tücken von Langstreckenrennen kennt. Vor allem auf einer Strecke, wie die Nürburgring-Nordschleife, können die kleinsten Fehler sofort bestraft werden. Wer sich in der Grünen Hölle auskennt, weiß, dass er lieber einmal mehr zurück stecken sollte bevor man einen Abflug riskiert.
Genau das beherzigten die beiden in ihrem Mercedes. Schließlich wurde das Rennen nicht in der ersten Kurve entschieden. Belohnt wurde das am Ende mit dem zweiten Platz in der Klasse H3 und Rang 79 im Gesamtklassement. „Damit bin ich zufrieden. Unser Auto hat gehalten und wir sind unfallfrei durchgekommen.“ Dass das nicht allen gegönnt war zeigt auch die Rennstatistik. Von über 200 gestarteten Autos sahen grade einmal 131 die Zielflagge.
Das nächste Mal geht der Evo 2 am 30. September an den Start. Heinrich Rosier kann es kaum abwarten wieder ins Cockpit zu klettern: „Wir freuen uns schon auf den nächsten Lauf.“












