Seit dem ersten Einsatz des Lamborghini Gallardo im Oktober vergangenen Jahres beweißt der Stier von Lambo-Racing regelmäßig seine Zuverlässigkeit. Nach einem Zeittraining am Samstagvormittag in dem man viele Gelbphasen „erwischte“, ging das Team Lambo-Racing von Startplatz 20 ins Rennen. Startfahrer Stephan Rösler konnte einige Positionen gutmachen und so lag der Gallardo zur Halbzeit des Rennens aussichtsreich mit 86 Sekunden Vorsprung an Platz 1 in seiner Klasse SP 8 und auf Position 12 im Gesamtklassement. Zu diesem Zeitpunkt zwang ein Reifenschaden zu einem unplanmäßigen Boxenstopp wodurch man mit entsprechendem Zeitverlust, auf Position 25 im Gesamtklassement und Platz 3 in der Klasse SP 8. zurückfiel.
„Ich befand mich gerade auf dem Grand Prix Kurs, als das Fahrverhalten schlagartig schlechter wurde. Ich sah im linken Außenspiegel, wie ein Teil der Lauffläche des linken Hinterreifens wegflog und entschloss mich, nicht über die Nordschleife sondern direkt an die Box zu fahren. Die Innenseite der Lauffläche war durch bis auf den Metallgurt“, erklärte Stephan Rösler.
Das Team nutzte diesen Stopp zum Nachtanken und Fahrerwechsel. Bernd Haid konnte in seinem Turn mit zwischenzeitlichem Regenschauer den Gallardo wieder nach vorne auf Position 15 im Gesamtklassement fahren. Trotz eines weiteren Tankstopps 45 Minuten vor Schluss, mit dem Wechsel der Räder aus Sicherheitsgründen, konnte Lambo Racing die Position verteidigen und erzielte den 2. Platz in der Klasse SP 8.
„In Anbetracht des diesmal für uns eher durchwachsenen Rennverlaufs sind wir mit dem Endergebnis zufrieden“, erklärte Herbert Lingmann, dessen Team den Gallardo für Lambo- Racing wartet.
„Auch wenn uns bewusst ist, dass wir heute durch Ausfälle unserer Konkurrenten Glück hatten, freut es uns, dass wir durch die Zuverlässigkeit unseres Gallardo auf schon sechs Platzierungen in nur sieben Rennen blicken können“, ergänzte Stephan Rösler.












