Der Autogas betriebene Ford Fiesta ST des Generationenteams erreichte beim fünften Lauf zur Langstreckenmeisterschaft einen starken dritten Rang hinter den werksunterstützen Schubert-BMW.
Der fünfte Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring war für das Generationenteam und Karl Brinker eine Premiere. Der Großbäcker aus Herne bestritt sein erstes Solo-Rennen. Teamkollege Dirk Kremp musste aus privaten Gründen pausieren und wird erst zum 6-Stunden Rennen Ende August wieder ins Lenkrad des Autogas-Fiesta greifen. Die Klasse für alternative Antriebe (SP10) wurde im Training, wie auch später im Rennen wieder von den Werksunterstützen BMW 120 Diesel von Schubert Motors dominiert, umso schöner das sich der Ford Fiesta ST mit Autogas gleich hinter einem weiteren Diesel schon auf Platz vier behaupten konnte. Für die Startaufstellung bedeutete das ein Platz im guten Mittelfeld der zweiten Startgruppe. Sonniges und im Gegensatz zu den heißen Temperaturen der letzten Tage, angenehm warmes Wetter, verhießen gute Aussichten.
Beim Start zum 29. RCM-DMV-Grenzlandrennen konnte sich Brinker noch nicht absetzen, vorübergehende Bremsschwierigkeiten ließen den Fiesta auf seiner Position festwachsen, erst später begann die Aufholjagd auf den vor ihm liegenden VW Golf Diesel. Zudem musste der Solofahrer mit frühzeitigem Funkausfall auf die Hilfeleistung der Box verzichten, was ihn aber nicht daran hinderte ein fast problemfreies Rennen abzuspulen. Die Übernahme von Rang drei auf der Strecke, platzierte den Autogas-Fiesta zügig an die beste Position hinter den Werksunterstützen BMW 120 Diesel von Schubert-Motors. Zum Schluss des letzten Stints sorgte ein kurzfristiger Wolkenbruch noch mal für ungebetene Überraschung, trotz zwischenzeitlicher Schrittgeschwindigkeit, änderte sich am Endergebnis nichts mehr. Nach Rang zwei im letzten Rennen, nun ein verdienter dritter Rang für den wie ein Uhrwerk laufenden Ford Fiesta ST Autogas.
Karl Brinker: „Ich bin sehr glücklich, Rang drei ist sowohl für die Autogastechnik, als auch für mich als Alleinstarter ein tolles Endergebnis. Einzig Temperaturen von um die 70°C verwandelten das Cockpit in einen einzigen Glutofen.“
Damit erreichte der Ford Fiesta ST des Generationenteams in bisher fünf Rennen zwei 2. und einen 3. Platz im Endergebnis der alternativen Kraftstoffklasse SP10.












