In der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft läuteten Marc Basseng und Patrick Simon mit einem Sieg im Land-Porsche die zweite Halbzeit ein. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Ralf und Andreas Schall im Opel Astra V8 Coupé sowie Sabine Schmitz und Klaus Abbelen auf Porsche 997 Cup. Hauchdünn verpasste die ClickVers-Mannschaft im Porsche 997 den vierten Gesamtrang, nachdem sich der Lamborghini Gallardo von Dirk Adorf / Hermann Tilke / Peter Oberndorfer in der letzten Rennrunde noch an Kersten Jodexnis / Wolfgang Destrée vorbeiquetschen konnte.
29.000 Zuschauer säumten den aus Grand Prix-Kurs und Nürburgring-Nordschleife bestehenden Kurs. Wie in den vergangenen drei Wochen, bescherte das Wetter auch am Renntag Sommerhitze pur. Schon im Training machte die Hitze Mensch und Material zu schaffen. Destrée / Jodexnis stellten ihren 997er Porsche auf den siebten Startplatz und konnten diesen auch in der Startphase verteidigen. Mit Abbelen / Schmitz gab es in den ersten Rennrunden ein Duell, welches der erstarkte 997-Cup mit Abbelen am Steuer für sich entscheiden konnte. Die Hitze wurde in vielen der Rennwagen unerträglich und so gab es schon zeitig Ausfälle zu verbuchen. So auch bei den in der Führungsgruppe fahrenden Alzen-Brüdern und beim Getrag-BMW von Bäder / Hagenmeyer. Destrée fuhr planmässig und ohne technische Probleme das erste Renn-Drittel zu Ende.
Boxenstop und Fahrerwechsel auf Kersten Jodexnis verliefen schnell und routiniert. Auch der Hannoveraner Versicherungskaufmann spulte trotz der heftigen klimatischen Bedingungen seine Runden schnell und ohne Fehler ab. Derweil fiel an der Spitze auch Mamerow aus, die ClickVers-Mannschaft rückte hinter Land-Porsche, Schall/Schall und Abbelen/Schmitz auf den vierten Gesamtrang vor. Auch der zweite Fahrerwechsel / Boxenstop war perfekt und Wolfgang Destrée übernahm die schwierige Aufgabe, den blau-gelben Porsche bei der Hitze gut ins Ziel zu pilotieren. Bis in die letzte Runde sah es so aus, als würde man die vierte Position halten können. Doch der Lamborghini Gallardo des Raeder-Teams hatte sich nach einer schwachen Anfangsphase weit nach vorne kämpfen können. Dirk Adorf nutzte seine Chance und den Überraschungsmoment und verdrängte ClickVers noch auf Gesamtplatz fünf. Bei ClickVers zeigte man sich dennoch mit der Top-5-Platzierung zufrieden. Hinzu kam der gute dritte Platz in der Klassenwertung SP7 und ein gut laufender Rennwagen, der die Hitzeschlacht ohne technische Defekte und Blessuren überstanden hatte. Der nächste Einsatz des ClickVers-Porsche ist am 26. August beim 6-Stunden-Rennen.












