Harte Arbeit zahlt sich aus. Diese Erfahrung haben Robert Lünsmann und Harald Leppert am vergangenen Wochenende gemacht. Harald Leppert legte mehrere Nachtschichten ein, um den Renault Clio noch rechtzeitig zum Rennen vorzubereiten. Am Samstagabend freuten sich Leppert und Lünsmann dafür umso mehr über ihren dritten Platz in der Klasse SP3.
Das Duo Leppert/Lünsmann war für dieses Rennen so motiviert wie noch nie. Denn die Folgen eines Unfalls bei dem chaotischen Rennen zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft im Mai hinderten sie am Start beim 24-Stunden-Rennen sowie an der Teilnahme beim 46. ADAC-Reinoldus-Langstreckenrennen. Doch Leppert nutzte die Zeit und stellte den schwer beschädigten Clio in mehreren Nachtschichten bis zum Freitagmorgen fertig.
\“Wir hatten schon Entzugserscheinungen\“, sagt Robert Lünsmann. \“Natürlich wollten wir bei diesem Rennen nicht wieder einen Unfall riskieren, aber trotz allem galt für uns die Devise: wir fahren volle Kanne.\“ Harald Leppert ergänzt: \“Ich habe schon während der ersten Runde vergessen, dass ich es eigentlich etwas ruhiger angehen lassen wollte.\“
Ihr Ehrgeiz zahlte sich aus. Als es zu regnen begann, änderte Leppert während seines Stints kurzfristig die Strategie und fuhr früher als geplant in die Box. Die Konkurrenz musste durch die rutschige Fahrbahn ohnehin das Tempo verlangsamen – und Leppert verlor mit dem vorgezogenen Boxenstopp weniger Zeit. Robert Lünsmann machte das Rennen mit seinen konstant schnellen Rundenzeiten perfekt. Nach 23 Runden überquerte das eingespielte Gespann die Ziellinie als Dritter der Klasse SP3.
\“Das ist ein großer Erfolg für uns\“, meint Lünsmann. \“Besonders wenn man bedenkt, dass die SP3 die am stärksten besetzte Klasse ist. Der ganze Aufwand hat sich gelohnt. Für das nächste Rennen sind wir nun noch motivierter.\“












