Standortbestimmung für Steam-Racing

Nach dem 24-Stunden Rennen zeigte sich der Porsche jetzt wieder in gewohnt starker Manier. Johannes Siegler, Thomas Messer und Teamchef Michael Schratz saßen am Steuer des Boliden. Der erste Lauf nach dem 24-Stunden-Rennen war auch eine Standortbestimmung. „Es gab nach dem Saisonhöhepunkt natürlich viel Arbeit an unserem Wagen“, sagte Teamchef Michael Schratz. Das Trio wurde allerdings auch von den Ereignissen im Rennen überrascht. Jegliche Pläne in Sachen Tankstopps und Fahrerwechsel konnte man nach fünf Runden vergessen. Zu diesem Zeitpunkt holte die Rennleitung zum ersten Mal die rote Flagge raus. Doch nach etwa 45 Minuten konnte es weiter gehen. Aber wieder nur fünf Runden. Dann brach die Rennleitung wieder ab.

Das Rennen wurde erneut gestartet, allerdings diesmal ohne Steam-Racing. Die Bremse vorne rechts war blockiert. Zwar hatte das Team an der Box versucht den Schaden zu beheben, doch aus Sicherheitsgründen ging das Team nicht wieder an den Start. „Wir wissen nicht, wieso die Bremse sich so festgebacken hatte. Und da nicht klar war, ob das wieder passieren würde, haben wir es sein gelassen“, meinte Michael Schratz nach dem Rennen. Dennoch war das Team mit der bis dahin gezeigten Leistung zufrieden.