Von den Fans wird er liebevoll „Das UFO“ genannt. Gemeint ist der Honda S2000GT von Matthias Holle und Wolfgang Weber. Der weiß-rote Rennwagen war auch beim vierten Lauf in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am Start. Zwar war das Duo wieder mit unter den schnellsten in der SP3, doch warf sie ein kleiner Unfall deutlich zurück. Durch die weiteren Umstände im Rennen war ein Aufholen nicht mehr möglich.
Beim 24-Stunden war ein Konkurrent in der ersten Runde auf das linke Hinterrad geknallt. Wahrscheinlich war dabei ein Riss im Gewinde des Uniballs entstanden, der aber nicht entdeckt wurde. Jetzt brach der Kugelkopf hinten links. Der Honda S2000GT musste zur Reparatur an die Box. Holle und Weber verloren eine entscheidende Runde, obwohl das Team den Schaden sehr schnell beheben konnte. „Wir können die Runde aber wieder rausholen“, meinte Holle kurz darauf.
Da wusste er nicht, dass die Rennleitung wegen eines heftigen Unfalls den Lauf unterbrechen würde. Grade mal fünf Runden waren absolviert, als die rote Flagge das erste Mal gezeigt wurde. Es sollte nicht das letzte Mal an diesem Wochenende sein. Nachdem die Strecke frei geräumt war, konnte der Neustart absolviert werden.
Doch es dauerte wieder nur fünf Runden, als wieder abgebrochen wurde. Wieder war es ein heftiger Unfall, wieder sollte neu gestartet werden. So wurde aus einem 4-Stunden-Rennen ein 2-Stunden-Rennen. Damit hatten die beiden UFO-Piloten keine Chance sich in der Klasse SP3 weiter nach vorne zu kämpfen. Mehr als Rang zehn war nicht drin.
Das Ergebnis ist auch ein kleiner Rückschlag im Kampf um die S2000-Meisterschaft. Holle und Weber mussten ihre Führung an das Duo Mäder/Renger abgeben. Nach Abzug der Streichergebnisse ist die Führung aber nur hauchdünn. Eine Entscheidung gibt es wohl erst im allerletzten Lauf.












