Sieg für Unteroberdörster/Engels/Schmitz

16 Teams traten beim dritten Lauf zum Honda Civic-Cup im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring an. Uwe Unteroberdörster/Marcel Engels/Wilfried Schmitz (Lohmar/Willich/Setterich) holten den ersten Saisonsieg. Die Cup-Führung übernahmen Ralph-Peter Rink/Andreas Weiland (Frankfurt/Bad Vilbel) knapp vor Andre Krumbach/Andreas Teichmann/Dr. Thomas Stoltz (Eschweiler/Meerbusch/Remscheid), bei denen diesmal der Finne Niko Nurminen den Platz von Teamchef Krumbach einnahm. Das Rennen litt unter niedrigen Außentemperaturen und heftigen Niederschlägen, nach extrem starken Regenfällen wurde der Lauf 1:17.21 Stunden vor Ende abgebrochen.

Bei nasser Fahrbahn gingen die meisten Teams das Training diesmal vorsichtig an. Titelverteidiger Norbert Bermes/Harald Thönnes (Willich/Mülheim-Kärlich) waren vom neuen Honda Civic mit 1,8-l-Motor wieder in ihren angestammten Type-R zurück gewechselt und hatten damit dem Damenteam Nicole Müllenmeister/Petra Beyrer (Wermelskirchen/Schweiz) einen Start auf dem Auto ermöglicht. Trainingsbestzeit erzielten wieder einmal Unteroberdörster/Engels/Schmitz vor dem starken VLN Honda Junior-Team mit Christoph Breuer/Demian Schaffert (Nettersheim/Aachen). Unteroberdörster: „Ich war zur richtigen Zeit unterwegs und hatte Glück mit dem Verkehr.“

Den Start gewann das Junior-Team, dessen Startfahrer Schaffert anschließend das Kommando übernahm und auf den Rest der Civic zeitweise bis zu einer Minute Vorsprung herausfuhr. Die Pole-Sitter waren allerdings gehandicapt. Unteroberdörster: „Ich hatte beim Start eine Kollision mit einem Porsche, deshalb war die Spur an der Vorderachse krumm.“ Lange lautete die Reihenfolge Breuer/Schaffert vor Nurminen/Teichmann/Stoltz, Rink/Weiland, Unteroberdörster/Engels/Schmitz und Werner Uetrecht/Florian Fricke (Stemwede/Nienstädt). Aber kurz vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse. Das Juniorteam entschied sich zu spät für einem Boxenstopp mit Wechsel auf Trockenreifen, denn kurz danach brach der nächste Wolkenbruch über die Eifel herein. Damit waren die Siegchancen dahin. Rink/Weiland gingen beim einsetzenden Regen als erste an die Box und wurden letztlich als Achte dafür bestraft. Rink: „Wir haben alles richtig gemacht, aber der Rennabbruch hat für uns alles kaputt gemacht.“ Trotzdem übernahm das Team hauchdünn die Führung im Civic-Cup. Zweite wurden Nurminen/Teichmann/Stoltz. Den Sieg holten sich allerdings Unteroberdörster/Engels/Schmitz nach einem couragierten Endspurt von Engels: „Wir sind die ganze Zeit auf Regenreifen durchgefahren, dass hat heute den Sieg gebracht.“

Platz drei ging an Uetrecht/Fricke, die nach dem Ausfall im letzten Rennen zufrieden waren. Bermes/Thönnes freuten sich als Vierte über die erste Zielankunft der Saison. Bermes: „Es hat Spaß gemacht, auch wenn wir noch keine gute Fahrwerksabstimmung hatten.“ Hinter dem Junior-Team landeten Mike Rimmer/Llynden Riethmüller auf Platz sechs der Cupwertung. Die Engländer belegten in der SP-3-Klasse den neunten Rang. Platz sieben für das Damenteam, das in der V2-Klasse Rang elf belegte. Schließlich kamen 15 der 16 gestarteten Honda Civic in die Wertung. Nur der Civic der Briten Peter Venn/Dave Allan in der SP-3-Klasse sahen nach einem Ausrutscher nicht die Zielflagge. Die Sieger