Holle/Weber/Nittel fuhren auf Platz 8 im Gesamtklassement

Sieben Teams gingen beim dritten Lauf des Honda S2000-Cups im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf den Nürburgring an den Start. Das Rennen litt unter den widrigen äußeren Bedingungen, niedrige Temperaturen und heftige Niederschläge. Nach extrem starken Regenfällen wurde das Rennen schließlich 1:17.21 Stunden vor Ende abgebrochen. Erstmals in dieser Saison siegten Matthias Holle/Wolfgang Weber/Uwe Nittel (Diez/Albersdorf/Michelbach), die zudem im Gesamtklassement einen sensationellen achten Platz belegten und die stark besetzte Klasse SP3 gewannen. Andreas Mäder/Reinhold Renger (Großkugel/Rothenburg) gaben dadurch die Führung in der Cupwertung ab.

Das Training begann und endete im Regen. Nur kurze Zeit lang waren die Bedingungen so, dass eine schnelle Runde auf Intermediates möglich war. Holle/Weber/Nittel gelang die beste Zeit und damit der Sprung auf die Pole. Dahinter folgten Markus Fugel/Ruben Zeltner (Chemnitz/Oberlungwitz) vor Mäder, der diesmal allein unterwegs war und außerdem die Klasse gewechselt hatte: „Wir fahren beim 24h-Rennen mit zwei Honda S2000. Damit beiden die Wagen nicht gegeneinander fahren, startet der eine mit einem 2,2-Liter-Motor. Den habe ich heute quasi bei einem Testeinsatz eingefahren.“ Für Michael Hofmann/Karl Pflanz (Schorndorf/Leonberg) war nach einem massiven Abflug der Renntag bereits nach dem Training beendet.

Das Rennen wurde eine klare Angelegenheit für Holle/Weber/Nittel. Startfahrer Nittel fuhr den Honda S2000 bereits während der ersten Runden bei strömendem Regen unter die besten 20 der insgesamt 210 Starter. Auch als die Witterungsbedingungen kurzzeitig besser wurden und für ein paar Minuten die Sonne herausschaute, konnte sich das Team in der Spitzengruppe halten und durch einige Ausfälle sogar weiter vorrücken. Als nach erneuten Wolkenbrüchen der Rennabbruch erfolgte, hatte das Honda-Team das Glück, noch nicht wieder an der Box gewesen zu sein. So brachte das Trio mit dem Zweiliter-Auto einen nicht für möglich gehaltenen achten Platz in der Gesamtwertung und den Klassensieg in der stark besetzten SP3 nach Hause. Holle: „Ein Wahnsinnsergebnis. Wir haben keinen Fehler gemacht und zuletzt sicherlich ein wenig Glück gehabt.“ Platz zwei belegte in der Cupwertung Mäder, der in der SP4-Klasse auf Rang zwei ins Ziel fuhr. „Mehr war für mich heute allein nicht drin.“ Dritte wurden Fugel/Zeltner vor Walter Nawotka/Gerd Grundmann (Cuxhaven), die im Ziel sichtlich zufrieden waren: „Endlich bekommen wir unser Fahrwerk in den Griff, es lief heute schon recht gut.“ Carsten Spengemann/Frank Schmitz (Großhansdorf/Troisdorf) kamen als Fünfte in die Wertung. Nicht ins Ziel kamen Markus Horn/Jörg Winterhagen und Kurt Lotz/Mayk Wienkötter (Wiesbaden/Mainz).

Stefan Schlesack und Klaus Niedzwiedz (Remscheid/Waltrop) fuhren den Honda NSX-R. Das Team hatte das Pech, bereits in der Runde vor dem Abbruch an der Box gewesen zu sein, um Reifen zu wechseln. Dadurch fiel der Honda in der Endabrechnung bis auf Rang 26 zurück.