Nach einem vielversprechenden Zeittraining am Samstagvormittag ohne jegliche Probleme, nahm der Gallardo GTR der Lambo-Racing GmbH von einem aussichtsreichen Startplatz 14 das Rennen auf. Doch schon nach wenigen Kilometern ergaben sich unvermittelt Probleme. „Mir ist im Hatzenbach schlagartig die Frontscheibe komplett beschlagen, so dass ich null Sicht hatte und praktisch blind war. Auf Verdacht zu fahren war mir bei diesen Bedingungen zu gefährlich, so dass ich mit rund 40 km/h dahingeschlichen bin und ein Großteil des Feldes an mir vorbeizog“ erklärte Rösler nach Beendigung seines Turns.
Mit heruntergelassenen Seitenscheiben kam der Gallardo GTR auf Platz 90 im Gesamtklassement aus der ersten Rennrunde zurück. In der Folge stellte der von Lambo-Racing weltweit als erster eingesetzter Renn-Gallardo seine Regentauglichkeit unter Beweis. Pilot Stephan Rösler konnte den mit Regenreifen ausgerüsteten Lamborghini nach einer furiosen Aufholjagd und bedingt durch einige Ausfälle auf Platz 14 im Gesamtklassement an seinen Fahrerkollegen übergeben.
Georg Silbermayr gelang es dann, den nun mit geschnittenen Slicks bereiften Gallardo GTR, kurzzeitig auf Platz neun im Gesamtklassement und an Platz eins in seiner Klasse zu steuern, bevor das Regenchaos einsetzte. Dabei konnte er auch die fünf schnellste Rennrunde im gesamten Feld für sich verbuchen. „Unser Gallardo GTR ist unter jeder Bedingung ein phantastisches Auto“, freute sich der sichtlich begeisterte Georg Silbermayr nach Ende des Rennens.












