…das wird sich David Horn am Samstag bei der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft gesagt haben. Dennoch war der Ärger im Team Peter Mies Motorsportevent groß. Nur zehn Minuten vor Rennende überholte David Horn ein zu überrundendes Fahrzeug. Dieses scherte allerdings zu früh ein und schlitzte den Hinterreifen des Porsche 993 RSR auf. „Das war einfach nur unsportlich\“, sagte Horn verärgert. Nur durch die Besonnenheit des Fahrers, einem schnellen Team und etwas Glück war es zu verdanken, dass der Wagen trotzdem ins Ziel kam.
Am Start des 4-Stunden-Rennens war die Welt des Teams noch in Ordnung. In Vorbereitung des 24-Stunden-Rennens stieg Thomas Sluis zusätzlich ins Cockpit des weißen 993 RSR. Peter Mies, David Horn und Sluis werden den Saisonhöhepunkt voraussichtlich zu dritt bestreiten. Von der 14. Position in der dritten Startgruppe machte sich der Porsche von der Startlinie daran, den schärfsten Konkurrenten Johannes Paczynski zu holen. Bis zur Mercedes-Arena hatte er sich schon gut durchs Feld gekämpft, als er auf einer Benzinspur ausrutschte und sich drehte.
Fast die ganze Startgruppe zog am Porsche vorbei. Doch das Team ließ nicht locker und holte neun Runden lang alles aus dem Wagen. Dann kam der Wechsel auf Thomas Sluis. Nach ein paar Trainingsrunden saß er nun zum ersten Mal im Renneinsatz im Wagen des Teams. „Es ist schon ein ganz anderer Druck, als im Training. Thomas hat seine Sache wirklich gut gemacht\“, lobte David Horn seinen Kollegen. Auch Sluis war konstant schnell in den Rundenzeiten.
Den dritten Turn übernahm David Horn. Der Abstand zu Paczynski wurde bei allen drei Fahrern kontinuierlich kleiner. Beim bereits erwähnten Unfall mit dem BMW waren es rund 50 Sekunden Rückstand. „Vielleicht hätte ich ihn noch kriegen können. Es wäre aber schwer geworden\“, meinte Horn. Doch mit dem aufgeschlitzten Hinterreifen hatte Horn dann andere Sorgen. Er schleppte sich noch bis zur Döttinger Höhe. „Weiter ging es nicht. Sonst wären die Folgeschäden groß gewesen.\“ In Windeseile brachte Irmgartz Motorsport einen Reifen an die Strecke, damit der Wagen das Rennen zu Ende fahren konnte. Damit holte sich das Trio Rang zwei in der Klasse.












