Das Trainingsergebnis beim ACAS H&R Cup am Nürburgring sorgte erneut für strahlende Gesichter beim gesamten Team Black-Falcon.com. Mit jeweils Platz eins für den M3 GT mit Böhm/Luther/Zils (Nr. 396) und den 325i E90 (Nr. 416) von Ehleiter/Klumpp/Böhm und einem sechsten Platz für Mundorf /Unger (Nr. 417) im zwölf Fahrzeuge starken Feld, konnte das Team seine Trainings-Performance vom ersten Rennen trotz 30 Kilo Platzierungsgewicht in den Fahrzeugen weiter verbessern. Auch die Fahrwerks-Änderungen an den beiden E90 schienen im Training Wirkung zu zeigen.
Die Startphase war bei allen drei Black Falcon Autos von beinharten Positionskämpfen geprägt. Besonders M3-Startfahrer Alex Böhm musste sich fünf Runden lang den Attacken des Lingmann-M3 erwehren. Nach Runde sieben übergab der Teamchef den M3 mit fast 40 Sekunden Vorsprung an Daniel Zils.
Ausgesprochen fair verlief die sieben Runden dauernde Auseinandersetzung zwischen Thomas Ehleiter und Lars Schmidt im „Stern von Willich“ Mercedes „Wir haben uns teilweise im Zentimeterabstand um den Ring gehetzt aber alle Aktionen waren überaus fair und liefen ohne einen Kratzer ab“, war Ehleiters zufriedener Kommentar.
Auch der Vormarsch von Thomas Mundorf im 325 i E90 (Startnummer 417) von Startposition sechs war äußerst beeindruckend, besonders sehenswert war das Duell mit dem Dolate M3 um Position drei, das Mundorf letztlich für sich entschied.
Die jeweils zweiten Turns auf allen drei Autos verliefen dann etwas unerfreulicher:
Als erstes erwischte es Daniel Zils im M3, beim Überholen eines überrundeten Teilnehmers kam es in Breidscheid zu einer unverschuldeten Kollision, die zu einem Reifenschaden führte. Der Weg zur Box und die anschließende „kleine Inspektion“ ließ den überlegenen Vorsprung dahinschmelzen und führten letztlich noch zum 3. Klassenrang.
Reifenschäden stoppten den Vormarsch der beiden Black-Falcom 325 i E90. Besonders hart erwischte es Matthias Unger, der in seinem erst zweiten Langstreckenrennen Zeiten von 10:14 Minuten in den Asphalt stanzte und damit auf Podiumskurs in der V4 lag: Nach einem Reifenschaden fuhr er in langsamer Fahrt zur Box und wurde trotz weißer Flagge von einem unachtsamen Wettbewerber so stark im Heck getroffen, dass nach der Schnelldiagnose an der Box eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war.
Reifenschäden warfen die Klassensieger des Auftaktrennens auf Platz vier im Endergebnis zurück. In der zehnten Runde hatte Alex Böhm den ersten Plattfuß vorne rechts zu beklagen, was den Rückfall auf Platz drei zur Folge hatte. Schlussfahrer Richard Klumpp hatte einen weiteren Schaden vorne links auf der flotten Anfahrt zum Schwalbenschwanz: „Eine durchaus interessante Situation“ war der trockene Kommentar, da der Ausflug ins Grüne glücklicherweise ohne jeglichen Karosseriekontakt vonstatten ging.
Resümee von Teammanager Marc Schramm: „Betrachtet man rein die Performance unseres Teams, so wären Klassensiege in der V4 und der V5 sowie ein dritter Platz des 325i E90 (#417) durchaus realistisch gewesen. Bei den E90 haben wir im Fahrwerksbereich noch einige Arbeit, ich denke die Reifenschäden sind in erster Linie auf die durch die vielen Unfälle extrem verschmutzte Strecke zurückzuführen. Sicher ist aber auch, dass die Reifen durch das extrem hohe Fahrzeuggewicht von fast 1430 Kilogramm besonders bei höheren Temperaturen am Limit sind. Wir werden in den nächsten Wochen unsere Testarbeit intensivieren und sind zuversichtlich, beim nächsten Rennen an die Erfolge vom ersten Rennen anknüpfen zu können.“












