Sieben Honda S2000 gingen beim zweiten Lauf des Honda S2000-Cups, der im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ausgetragen wird, an den Start. Der Sieg ging erneut an Andreas Mäder/Reinhold Renger (Großkugel/Rothenburg). Wieder musste das Team hart gegen Matthias Holle/Wolfgang Weber (Diez/Albersdorf) kämpfen, die ihren S2000 erstmals auf die Pole Position gestellt hatten.
Holle/Weber gelang in der letzten Runde des Zeittrainings mit 9:29,063 Minuten die Bestzeit. Holle: „Damit haben wir unser erstes Saisonziel erreicht und die 9:30-Minuten-Grenze geknackt.“ Doch konnten sie diesen Vorteil nicht nutzen, da sie zu spät in die Startaufstellung fuhren und aus der Boxengasse nachstarten mussten. Der zu erwartende Zweikampf fiel damit zunächst erst einmal aus. Doch Holle/Weber holten auf die führenden Mäder/Renger schnell auf. Renger: „Durch viele Unfälle gab es zahlreiche Gelbphasen. Und dabei haben wir viel Zeit verloren.“ Als Holle/Weber dicht dran waren, warf zunächst eine Stop-and-go-Strafe und anschließend eine kurze Reparatur an der Zugkraftunterbrechung das Team endgültig zurück. Mäder/Renger freuten sich im Ziel über den zweiten Saisonsieg. „Ein hartes Stück Arbeit. Der Wagen lief perfekt, aber in dieser Saison ist die Konkurrenz deutlich stärker.“ Neben dem Erfolg in der Cupwertung gelang dem Honda-Duo in der stark besetzten SP3-Klasse ein glänzender 2. Rang. „Lange wird es nicht mehr dauern, dann stehen wir auch einmal ganz oben“, waren Holle/Weber am Ende zufrieden. Dahinter fuhren Kurt Lotz/Mayk Wienkötter/Michael Hofmann (Wiesbaden/Mainz/Leonberg) auf den 3. Platz. Wienkötter: „Ein problemloses Rennen und ein schöner Erfolg.“
Ulfried Baumert (Windeck) war diesmal als Solist unterwegs, da sein Partner Markus Horn (Wuppertal) verletzungsbedingt ausfiel, und mit Platz 4 deutlich unzufrieden: „Auto und Reifen haben heute nicht zusammengepasst. Kein Grip.“ Walter Nawotka/Gerd Grundmann (Cuxhaven) belegten diesmal Rang 5. Grundmann: „Solange wir unser Problem an der Hinterachse nicht gelöst haben, können wir einfach nicht schneller.“ Insgesamt kamen fünf der sieben gestarteten Honda S2000 ins Ziel. Lediglich die Teams Ruben Zeltner/Uwe Wächtler (Oberlungwitz/Hohenstein) und Carsten Spengemann/Frank Schmitz (Großhansdorf/Troisdorf) mussten nach technischen Problemen aufgeben.
Stefan Schlesack (Remscheid) und Werner Kather (Aachen) fuhren den Honda NSX-R. Trotz eines Elektronikproblems, das an der Rennstrecke nicht behoben werden konnte und ca. 20 Prozent Leistung kostete, gelangen dem Team konstante Rundenzeiten und fast noch der Klassensieg. Im Ziel lag der Honda NSX-R auf Platz 27 im Gesamtklassement. Kotaro Yamamoto/Cyril Kalbassi/Oluf Bendixen (Frankfurt/Essen/Westergrund) traten mit einem von JAS und Honda R&D eingesetzten Honda Accord R an. In der stark besetzten SP3-Klasse reichte es am Ende zu Platz 7.












