Das Team von Bonnfinanz Motorsport musste erstmals mit technischen Problemen zurückstecken, Rang vier in der Klasse V5. Test- und Rollout für neuen BMW M3 E46 in der SP5. Die beiden BMW M3 E36 Piloten Oliver Rövenich (Merzenich) und Thomas Ambiel (Altenahr) hatten sich den dritten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring anders vorgestellt. Nach technischen Problemen im Zeittraining und lediglich Platz acht in der Klasse V5 konnte sich Startfahrer Oliver Rövenich zu Beginn im Kampf um Positionen nach vorne schieben. Geräusche an der Vorderachse führten in der dritten Runde allerdings zu einem verfrühten und außerplanmäßigen Boxenstopp. Der Fehler war schnell gefunden, die Reparatur dauerte etwas länger – Radlagerschaden vorne links und elf Minuten Standzeit warfen das Team nicht nur wieder auf die letzte Position, sondern auch eine Runde zurück. Thomas Brügmann übernahm nach dem langen Zwangsstopp und schob sich im Laufe der Zeit sukzessive in der Zeitentabelle wieder nach vorne. Trotz vieler Gelbphasen, einem weiteren Problem, diesmal beim Boxenstopp, als der Tank infolge einer Luftblase kein weiteres Benzin aufnahm und fehlerfreier Fahrt von Thomas Brügmann, konnte sich das Team nur noch auf Rang vier nach vorne schieben. Ein dramatischer Schluss, in dem das falsche Führungsfahrzeug von der Rennleitung abgewinkt wurde, führte dazu, das die vorletzte und nicht die letzte Runde in Wertung erfolgte, das führende Fahrzeug in der Klasse V5 war in der letzten Runde noch stehen geblieben, Rang drei zerplatzte für Bonnfinanz Motorsport in Sichtweite.
Teamchef Dieter Rövenich: „Wir sind schon enttäuscht, es war nicht unser Wochenende, trotz des schlechten Zeittrainingsergebnisses, konnten wir in den ersten Runden aufholen und sahen die Führungsgruppe schon in Schlagdistanz, als uns der Radlagerschaden unweigerlich aus dem Rennen um das Podium brachte. Thomas Brügmann ist heute ein super Rennen gefahren, er war richtig schnell unterwegs, aber eine Runde Abstand ist halt schwer aufholbar.“ Zur Schlussdramatik äußert sich der Teamchef nicht positiv: „Ziemliches Durcheinander, wir wussten lange nicht, ob wir doch noch auf Rang drei gekommen waren, oder nicht, aber wir müssen das Ergebnis und die Entscheidung der Rennleitung natürlich akzeptieren.“
Der erste Test des neuen Bonnfinanz BMW M3 E46 der in der Klasse SP5 zum Einsatz kommen wird und von Oliver Rövenich, Michael Bonk und Peter Bonk pilotiert wird kam unter Rennbedingungen zustande, wurde aber eher als Rollout genutzt. Oliver Rövenich: „Wir müssen uns erst Mal an den Wagen gewöhnen, die sequentielle Schaltung, das Fahrverhalten, Testkilometer, wir brauchen Zeit, mit dem ersten Rollout heute können wir aber wirklich zufrieden sein, jetzt müssen wir uns an das Feintuning machen, wir haben noch viel Arbeit vor uns.“












