Radverlust stoppt Lambo-Racing in der ersten Runde

Schreckmoment bei 230 Stundenkilometer: Beim zweiten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft 2006 auf dem Nürburgring am 22. April ist dem Lamborghini Gallardo GTR vom Team Lambo-Racing im Streckenabschnitt Bergwerk in der Anfahrt zum Kesselchen ein Achsschenkel gebrochen – Fahrer Stephan Rösler konnte den Wagen zwar noch abfangen, doch der Verlust des linken Hinterrads und diverser Aufhängungsteile machte eine Wiederaufnahme des Rennens unmöglich. „Wir vermuten, dass der Achsschenkel hinten links in Folge eines Radlagerschadens gebrochen ist. Dadurch hat es dann in dem Vollgas-Bergaufstück das Rad mitsamt den Aufhängungsteilen ohne Vorwarnung herausgerissen“, sagte Rösler in einer ersten Stellungnahme nach dem spektakulären Zwischenfall, dessen genaue Ursache in den nächsten Tagen geklärt werden soll.

Dabei befand sich der Gallardo GTR mit einem guten Startplatz 15 nach dem Training und zwei Überholmanövern gleich in der ersten halben Runde des Rennens in einer besonders aussichtsreichen Position. „Es ist natürlich ärgerlich. Aber wir blicken nach vorne, und arbeiten jetzt mit Hochdruck daran, den Wagen bis zum nächsten Lauf wieder zu reparieren“, ergänzte Fahrerkollege Andreas Kitzerow am Rande des Rennens. In den Läufen zuvor mit zwei Klassensiegen in Folge hatte der weltweit erste Renn-Gallardo seine Qualitäten auf der Piste bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt.