Generationenteam gab nach Getriebeschaden auf

Nach dem Erfolg im ersten Rennen der Saison, musste das Generationenteam beim zweiten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring nach gutem Start mit Getriebeschaden aufgeben.

Das Rennen begann für Dirk Kremp und Karl Brinker positiv. In der Klasse für alternative Antriebe (SP10) konnte sich das Team auf dem einzigen mit Autogas angetriebenen Fahrzeug in der Meisterschaft, auf dem guten fünften Rang gegen acht Diesel-Konkurrenten aus Deutschland und Österreich platzieren. Mit der fünftschnellsten Rundenzeit von 10:29,705 Min. und einem schnellsten Rundenschnitt von 139,683 km/h platzierten sich die Gasfahrer insgesamt auf Platz 122 von 200 Fahrzeugen.

Sonne und laue Temperaturen sorgten bei 28.000 Zuschauern entlang der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife für Wohlfühlstimmung. Wohlfühlen konnte sich auch Startfahrer Karl Brinker, der sich in der ersten Runde nicht nur bereits an zehn Fahrzeugen aus seiner Startgruppe vorbeischieben konnte, sondern dadurch auch bis auf Platz drei in der Klasse SP10 vorarbeitete. Einzig die beiden Diesel von Schubert Motors und Rattunde/Immig blieben weiter in Front. Dass in der Klasse eine härtere Gangart, als noch im ersten Rennen, angeschlagen wurde, wurde auch an den Zeiten des Ford Fiesta ST messbar, 10:17.723 Min, Rekord für das Generationenteam! In der dritten Runde dagegen, machten zuerst Getriebegeräusche und der darauf beim Boxenstop lokalisierte kapitale Getriebeschaden alle Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis zunichte.

Technikchef Klaus Böckmann: „Wir müssen erstmal analysieren, wie es zum Schaden kommen konnte, schade, wir lagen auf einem sehr guten Kurs.“ Teammanager und Fahrer in Personalunion Dirk Kremp: „Wir sind trotz des Ausfalls auf einem guten Weg, der alternative Gasantrieb hat uns an diesem Wochenende viel Spaß bereitet, wenn man sieht, dass man problemlos nicht nur mit den meisten Dieseln in der eigenen Klasse, sondern auch mit vielen Benzinern mithalten kann, dann sind wir technisch wirklich gut aufgestellt.“