Für Kissling Motorsport aus Bad Münstereifel brachte das Rennwochenende zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft den Lohn harter Arbeit der vergangenen Monaten. Vier Klassensiege, dreifache Tabellenführung und den siebten Gesamtrang mit einem Auto bis 2000ccm sprechen für sich.
Erstmalig stellte Kissling den neuen Opel Astra GTC als Rennversion vor.
„Das ist unser erstes Roll-out im trockenen. Das Auto ist erst kurz vor Veranstaltungsbeginn fertig geworden. Mal sehen wie es funktioniert“, so Stefan Kissling aus Schuld/Ahr, der als Solist die vier Stunden Renndistanz als Test auf sich nehmen wollte.
Im Zeittraining stellte Stefan Kissling den neuen Astra auf die zweite Startposition in der mit 20 Fahrzeugen stark umkämpften SP3 Klasse bis 2.000ccm, hinter dem letztjährigen Meister BMW von Claudia Hürtgen und Marc Hennerici. Damit waren die Erwartungen für den ersten „Testeinsatz“ eigentlich schon erfüllt.
Im Rennen festigte Kissling die zweite Position hinter dem hoch favorisiertem BMW. „Nach zwei Runden hatte ich keine Kupplung mehr zur Verfügung was aber Dank dem Sequenziellen Getriebe noch gut zu bewältigen war, aber beim Neustart nach dem Rennabbruch seine Tücken mit sich brachte.\“ Vier Runden vor Rennende übernahm Kissling die Führung und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab. Klassensieg, Wertungsgruppensieg, Tabellenführung und der siebte Gesamtrang. \“Mehr kann man von einem Roll-out nicht erwarten\“, lachte Stefan Kissling nach dem Rennen.
Den Kissling Erfolg komplettieren die Fritzsche Brüder, die ebenfalls Ihre mit 20 Fahrzeugen besetzte V2 bis 1850ccm Klasse im Kissling Corsa gewannen und die dreifache Tabellenführung perfekt machten. Ebenfalls gewannen Ken Stessens und Siegfried Sträwe im Kissling Tigra die Klasse H1 bis 1600ccm sowie Olaf Beckmann und Peter Hass die Klasse H2 im Opel Manta.












