Nachdem die Westfalenfahrt am 25. März dem ausdauernden Winter zum Opfer gefallen war, gaben Kati Droste und Katharina König ihr Debüt in Deutschlands erfolgreichster Breitensportserie mit zwei Wochen Verspätung. Und um ein Haar hätten die beiden ebenso schnellen wie hübschen jungen Damen ihren ersten gemeinsamen Auftritt im Seat Leon Cupra des MotorSportZentrums Rhein-Rur gleich mit einem Klassensieg gekrönt.
Vom Start weg lagen Kati und Kathi in der “Seat Leon Langstrecken Challenge“ hinter ihren Teamkollegen Michael Schrey und Jarkko Venäläinen auf dem zweiten Rang. “Ich habe mich
im Auto sehr wohl gefühlt“, erklärte Startfahrerin Kati Droste. “Den Speed unseres Schwesterautos konnte ich allerdings nicht ganz gehen. Wir fuhren noch das Set-up aus dem letztjährigen Supercopa mit kürzerem Federweg und härterem Stabilisator, während das Auto von Michael und Jarkko weicher und damit für die Nordschleife besser abgestimmt war. Fürs nächste Rennen bekommen wir das weichere Fahrwerk aber auch.“
Weil das Rennen wegen eines brennenden BMW auf der Strecke nach nur fünf gefahrenen Runden unterbrochen werden musste, übergab Kati vorzeitig an ihre Teamkollegin, die den zweiten Klassenrang nach dem Neustart zunächst ebenso sicher hielt – bis der Lady-Seat mit einem Felgenschaden langsam zur Box humpelte. “Wir haben mehr als sieben Minuten verloren und sind in der Klasse auf Platz 3 zurückgefallen“, trauerte Kati.
Das Missgeschick erwies sich als umso unglücklicher, weil am Auto der führenden Venäläinen/Schrey einige Runden darauf technische Probleme auftraten. “Leider war unser Rückstand auf die nun Führenden schon zu groß, obwohl wir bis ins Ziel kräftig aufgeholt haben. Am Ende fehlte weniger als eine Minute. Aber ein zweiter Platz beim Debüt ist nicht schlecht, zumal wir uns für den Auftakt nur vorgenommen hatten, sicher anzukommen. Aber weil wir das Rennen eigentlich hätten gewinnen können, waren wir doch ein wenig enttäuscht“, gestand die 21-jährige Dorstenerin.
Generell aber zog Kati ein positives Fazit: “Wir waren flott unterwegs. Sowohl Kathi als auch ich sind Rundenzeiten unter 10 Minuten gefahren. Es hat viel Spaß gemacht und wir haben noch eine Menge Potenzial. Auch in der Mannschaft um Teamchef Robert Richter fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Ich freue mich schon auf das nächste Rennen am 20. Mai. Und wer weiß, vielleicht ist dann mit dem neuen Fahrwerk und etwas mehr Rennglück noch mehr für uns drin …“












