Auch in der rennfreien Zeit wird die Arbeit am Lamborghini Gallardo GTR der Lambo-Racing GmbH konsequent fortgeführt. Im Fokus steht dabei die Entwicklung eines ABS-Bremssystems für den bislang weltweit einzigen Renn-Gallardo. „Gerade bei den oftmals schwierigen Wetterbedingungen in der Eifel ist ABS von großem Vorteil. Wir arbeiten daher mit Hochdruck an der Entwicklung einer entsprechenden Lösung, um bei den kommenden Rennen zur Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring mit vorne dabei sein zu können“, berichtete Pilot Stephan Rösler zu Beginn des Jahres 2006.
Noch zum Ende des vergangenen Jahres hatte der Lamborghini Gallardo GTR einen prominenten Auftritt auf der Rennstrecke von Le Castellet: Zur offiziellen Präsentation der neuen FIA GT3-Serie am 2./3. Dezember 2005 drehte dabei auch der zweite Pilot Andreas Kitzerow einige Runden mit dem Gallardo GTR auf dem ehemaligen Formel 1-Kurs. „Mit dem Allrad hatten wir auf feuchter Piste natürlich gewisse Vorteile und konnten den anderen Marken wie Aston Martin, Maserati oder Lotus davonfahren. In der GT3 wird Vierradantrieb allerdings verboten sein. Unser eigenes Fahrzeug ist auch nicht für einen Start in dieser Serie vorgesehen“, fasste Kitzerow nach dem kurzen Ausflug in den Süden Frankreichs zusammen. „Es hat aber großen Spaß gemacht, den Wagen einmal abseits des Nürburgrings zu bewegen und zu erkennen, dass er auch auf anderen Streckentypen ein großes Potenzial aufweist“, ergänzte Rösler.
Die Arbeit am Gallordo GTR des Rennteams wir in den kommenden Monaten bis zum VLN-Saisonstart fortgeführt. Denn trotz des Klassensiegs bei dem letzten VLN-Auftritt im Oktober 2005 wurde das Potenzial des Fahrzeugs nach Meinung des Teams noch längst nicht ausgeschöpft: „Es liegt also noch einiges an Entwicklungsarbeit vor uns“, sind sich beide Piloten einig.












