In einem aufregenden Saisonfinale sind die Entscheidungen in den Honda-Markenpokalen gefallen. Beim letzten Lauf der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, der bei kühler Witterung und zeitweise einsetzendem Regen ausgetragen wurde, gewannen Andreas Mäder/Reinhold Renger (Großkugel/Rothenburg) souverän den Honda S2000-Cup. Nach neun Saisonsiegen lagen sie am Ende in dem Cup, der erstmals in dieser Saison ausgeschrieben wurde, deutlich vor Ulfried Baumert/Charles Kauffman (Windeck/Luxemburg). Das Team von Cardiff Motorsport hatte durch den Erfolg bei 24-Stunden-Rennen dem dominierenden Team lange Zeit einen spannenden Kampf geboten. Platz drei ging an die Mannschaft aus dem hohen Norden: Walter Nawotka/Gerd Grundmann (Cuxhaven).
Die Ausgangsposition vor dem Finale war klar. Baumert/Kauffman mussten vor Mäder/Renger ins Ziel kommen und dabei weit vorn in der Klasse landen, um noch eine Chance auf den Titel im Honda S2000-Cup zu haben. Baumert war vor dem Start skeptisch: „Wir sind heute nicht schnell genug. Ich glaube, ich kann den beiden jetzt schon zum Sieg gratulieren.“ Die schnellste Trainingszeit hatten Matthias Holle/Wolfgang Weber (Diez/Albersdorf) vor Markus Horn/Christian Steffens (Wuppertal/Mayen) erzielt. Baumert/Kauffmann folgten auf dem dritten Rang, während Mäder/Renger nur auf Position vier standen. Mäder: „Wir hatten ein Problem mit der Hinterachse und sind zu früh abgewunken worden. So konnten wir keine schnelle Runde mehr fahren.“
Im Rennen änderten sich schnell die Verhältnisse. Holle/Weber gingen in Führung, Mäder/Renger folgten knapp dahinter. Der Abstand der restlichen drei Teams war dagegen schon deutlich größer. Die Positionen waren bezogen, bis gegen Rennmitte zunächst Horn/Steffens und kurz danach Holle/Weber einen abgebrochenen Auspuff beklagten. Nach Notreparaturen konnten beide Teams weiterfahren, mussten später aber mit Folgeschäden aufgeben. Holle: „Schade. Wir lagen gut im Rennen und hätten heute endlich den ersten Sieg einfahren können.“ So aber holten sich Mäder/Renger mit Saisonsieg Nummer neun souverän den Titel. Platz zwei für Baumert Kauffman, die diese Position auch im Cup belegten. Nach einem unauffälligen Rennen, mit konstanten, fehlerfreien Runden kamen Nawotka/Grundmann auf Rang drei.
Die Sieger im Ziel. Mäder: „Ich bin glücklich. Wir hatten eine tolle Saison mit schönen Abschluss. Jetzt wird erst einmal gefeiert.“ Partner Renger: „Ein fast perfektes Jahr. Das Auto war zuverlässig und schnell. Danke an das Team.“Der unterlegene Baumert konnte nur gratulieren: „Unsere Unfälle in den letzten beiden Rennen haben uns leider um die Chance gebracht, den Cup zu gewinnen. Aber so ist nun einmal Motorsport. Glück und Pech liegen immer dicht beieinander.“ Die ersten drei Teams lagen am Ende nicht nur in der Punktetabelle, sondern auch beim gewonnenen Preisgeld ganz vorn: Mäder/Renger (ca. 30.000 Euro), Baumert/Kauffman (ca. 24.000 Euro), Nawotka/Grundmann (ca. 20.000 Euro












