Spannenden und fairen Motorsport boten die Protagonisten den Fans beim 29. DMV 250-Meilen-Rennen. Im achten Wertungslauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft lieferte sich das Fleper-Trio Norbert Bermes (Willich) / Harald Thönnes (Mülheim-Kärlich) / Marcel Engels (Willich) auf der Nürburgring Nordschleife ein äußerst spannendes Duell mit seinen schärfsten Markenpokal-Konkurrenten Ralph-Peter Rink (Frankfurt) / Andreas Weiland (Bad Vilbel). Leider ereilte die grünen Racer nach 17 Runden das vorzeitige Aus wegen Motorschadens. Mit 75 Prozent der zu absolvierenden Distanz wurde die Sauerländer Mannschaft dennoch als Fünfte gewertet und erntete wichtige Meisterschaftspunkte.
Dabei war dem tollen mehrstündigen Zweikampf auf der Strecke und in der Boxengasse ein vielversprechendes Qualifying vorausgegangen. Mit einer Zeit von 9:55,289 Minuten hatte Engels das Fahrzeug der drei Titelanwärter auf die Pole Position gestellt. Ein achtbares Rennergebnis erzielten auch Dr. Joachim Steidel (Recklinghausen) und Marcel Hoppe (Lennestadt). Nachdem an ihrem Fahrzeug ein Motorwechsel zwischen Qualifikation und Rennen notwendig geworden war, den die Mechaniker in einer fabelhaften Zeit von weniger als einer Stunde bewerkstelligen mussten, wurden die beiden Stammfahrer nach einem Start aus der Boxengasse Klassen-Vierte der Gruppe N bis 2000 Kubikzentimeter. Fahrerische Unterstützung bekamen sie dabei ausnahmsweise von Frank Krähling (Winterberg), der den beurlaubten Herbert von Danwitz (Tönisvorst) zu vertreten hatte.
Erneut nicht ins Ziel kamen die Briten Peter Venn (Durham) und Dave Allan (Swindon), nachdem ihren schwarzen von einem guten sechsten Startplatz ins Rennen geschickten Gruppe SP-Civic zur Rennmitte ein ähnliches Schicksal ereilte wie das giftgrüne Arbeitsgerät der Team-Kollegen. Auch sie waren zum Zeitpunkt des Ausfall verursachenden Motorschadens unter den Top 5 der mit 17 Boliden stark bestückten Klasse hervorragend positioniert gewesen. Zum zweiten Mal in Folge nicht zum Einsatz kam unterdessen der giftgrüne Fleper-Honda mit Valeriy Gorban (Kiew), nachdem der Solist am Wochenende zuvor einen schweren Rallye-Unfall erlitten hatte. Erwartet wird die Rückkehr des frischgebackenen ukrainischen Rallye-Meisters zum nächsten Wertungslauf am 22. Oktober.
Besonders stolz zeigte sich Johannes Fleper am Renntag in Bezug auf seine Mannschaft und lobte deren Leistung ausdrücklich. „Echt stark, was die Boxencrew heute fertig gebracht hat. Erst der Motorwechsel und dann ein sensationeller Stop nach dem anderen. Kein Reifenwechsel hat länger als 27 Sekunden gedauert. Das ist unter Rennbedingungen neuer Team-Rekord“. In der Tat fantastisch, wenn man bedenkt, dass in der Gruppe N nicht mit einer Zentral-Radmutter, sondern mit fünf Serien-Bolzen gearbeitet werden muss. Das Gesamtergebnis stellt den Teamchef natürlich nur bedingt zufrieden, doch Fleper relativiert. Die Ausgangslage für die beiden verbleibenden Wertungsläufe seie hervorragend. „Wir befinden uns nach wie vor auf Meisterschaftskurs“.












