Freud und Leid bei Dolate Motorsport

Alle drei Serienwagen im Ziel aber der M3 V8 musste wegen eines Elektrikdefekts nach zwölf Runden in der Box geparkt werden – das war die Bilanz der Dolate-Mannschaft beim DMV 250 Meilen Rennen.

Bei den V4 Serienwagen belegte die Dolate-Teams die Plätze zwei, vier und sechs. Die bisher beste Platzierung für den BLF BMW 325i konnten Ehleiter/Klumpp mit dem zweiten Platz einfahren. „Einige unserer Gegner eliminierten sich bereits recht früh gegenseitig sodass wir recht locker den zweiten Platz ins Ziel fahren konnten, aus eigener Kraft können wir momentan nach vorne mit dem stark übergewichtigen E46 noch nichts reißen aber die Reglement-Änderung fürs nächste Jahr ist ja bereits im Rohr“, resümierte Ehleiter nach dem Rennen.

Auf einem vierten Platz kamen Wegeler/Zils auf dem M3 ins Ziel. Startfahrer Niki Wegeler hatte in der Anfangsphase noch mit den Folgen seines Unfalls beim letzten Lauf zu kämpfen und brauchte ein paar Runden um wieder in seinen Rhythmus zu kommen. „Nach so einer Kollision geht man doch nicht so forsch zu Werke was sich sofort in den Zeiten niederschlägt das nächste Mal sind wir aber sicher wieder vorne dabei“, zeigt sich Wegeler optimistisch.

Holzer/Wachendorf auf dem zweiten Dolate M3 mussten mit einem sechsten Platz vorlieb nehmen. Eine Kollision in der Startrunde im Streckenabschnitt Kesselchen führte zu einem längeren Kundendienst in der Dolate-Box und ließen jegliche Hoffnung auf eine bessere Platzierung schwinden.

Leider kam diesmal die „Diva“ mit der Besatzung Alex Böhm/Kurt Thiim nicht ins Ziel.. Nach der tollen Vorstellung mit dem siebten Gesamtplatz beim letzten Lauf führten diesmal Probleme mit den Zündkerzen zu längeren Reparaturstopps und schließlich zum Verbleib an der Box. Startpilot Alex Böhm übergab den M3 auf einem tollen siebten Gesamtplatz an Thiim der bereits in seiner zweiten Runde mit Aussetzern zu kämpfen hatte. Dazu Teamchef Jürgen Dolate: „Möglicherweise hat ein kleiner unverschuldeter Leitplankenkontakt im Startturn zu Schäden an den Zündspulen geführt was dann die Ursache für die Motoraussetzern war, um einen möglichen Motorschaden zu vermeiden hörten wir lieber auf, doppelt schade denn ein fünfter Gesamtplatz wäre diesmal drin gewesen.“