Zwei Wochen nach der Premiere des ClickVers-Porsche 997 stand beim 29. DMV-250 Meilen Rennen der zweite Einsatz des von Kersten Jodexnis und Wolfgang Destrée (Hannover / Zornheim) pilotierten Boliden an. Obwohl die Aerodynamik des Fahrzeugs immer noch nicht als optimal bezeichnet werden konnte, lag das sympathische Team sensationell gut im Rennen.
In der kurzen, zweiwöchigen Rennpause hatte Wolfgang Destrée etliche Stunden mit Arbeiten am neuen Einsatzgerät verbracht. Da war auch öfter mal eine \“Nachtschicht\“ angesagt. Die Aerodynamik musste, nachdem der Porsche im ersten Rennen bei Geschwindigkeiten ab 200 km/h klare Tendenz zum Abheben gezeigt hatte, verbessert werden. Doch in der Kürze der Zeit war ein perfektes Ergebnis noch nicht zu erzielen – dies wurde Destrée/Jodexnis bereits im Zeittraining zum 250-Meilen Rennen klar. Noch immer baute das Fahrzeug nicht genügend Anpressdruck auf der Vorderachse auf. Trotzdem stellte das Fahrerduo den 997 mit einer Trainingszeit von 8.54.310 Minuten auf die gute achte Startposition.
Den Start in das vierstündige Rennen fuhr Wolfgang Destrée und reihte sich unter den Verfolgern des sich an der Spitze absetzenden Uwe Alzen zunächst auf der siebten Position ein. Im Duell mit dem Porsche von Klaus Abbelen / Sabine Schmitz musste der ClickVers-Porsche wegen der Fahrwerksprobleme zwar zunächst zurückstecken, lag aber beim ersten Boxenstop bereits auf dem fünften Platz. Kersten Jodexnis übernahm den blau-gelben Renner und spulte seinen Turn perfekt ab. Während Favoriten und Konkurrenz mit Unfällen und technischen Problemen zu kämpfen hatten, kam das ClickVers-Team unbehelligt durch das Rennen. Jodexnis hielt die gute Platzierung und kam zum zweiten Fahrerwechsel planmäßig an die Box. Nach dem Auftanken ging Wolfgang Destrée mit neuen Reifen wieder zurück ins Rennen. Zwei Plätze hatte man beim Boxenstop eingebüßt, doch der schnelle Zornheimer holte die verlorenen Positionen in den folgenden Runden zurück. Mit klarer Tendenz, auch noch den vierten Rang einzunehmen, sah es für das ClickVers-Team gut aus. Doch dann machte wenige Runden vor Rennende ein gerissener Gaszug die Hoffnungen auf den ersten Erfolg mit dem neuen Auto zunichte. Im Streckenabschnitt Ex-Mühle musste der rennbegeisterte Zahntechniker den 997er frühzeitig ausrollen lassen.
Bis zum nächsten Rennen, dem 30. DMV-Münsterlandpokal am 22. Oktober, wird das Auswechseln des defekten Gaszuges für das ClickVers-Team sicherlich die leichteste Übung sein, denn die weitere Optimierung der Aerodynamik erfordert noch gute Abstimmungsarbeit. Der Rennverlauf bei den 250 Meilen lässt jedoch vermuten, dass hier der richtige Weg schon eingeschlagen ist.












