Inter Racing gewinnt zum vierten Klassensieg der Saison

Pole Position im Training, schnellste Rennrunde und ein eindeutiger Rennsieg mit einer Runde Vorsprung, in der Klasse bis 3.500 ccm Hubraum, machen die momentane Überlegenheit des Inter Racing Teams mit ihrem Porsche GT3 R deutlich. Daran konnte auch ein turbulenter Rennverlauf mit vielen Unfällen nichts ändern. Zum Glück verliefen alle Unfälle soweit glimpflich und die Fahrer konnten weitestgehend unverletzt die havarierten Rennfahrzeuge verlassen. 26.000 Zuschauer sahen den vierten ungefährdeten Klassensieg – den nach fünf Runden abgebrochenen Saisonauftakt mitgerechnet – des Inter Racing Porsches in dieser Saison. Das Team kämpfte sich mit einer fahrerisch überzeugenden Leistung bis zum sechsten Gesamtrang nach vorne.

„In der letzten Runde habe ich noch einmal alles gegeben und konnte dank der erstklassigen Performance unserer Reifen einen vor mir platzierten Konkurrenten aus einer höheren Klasse überholen. Das war auch unsere schnellste Rennrunde. Wir sind das gesamte Rennen mit nur einem Satz Reifen gefahren.“ So der voll zufriedene Frank Lorenzo. „Leider wurde die letzte Rennrunde aufgrund der fehlenden Benzinversorgung in der Boxengasse nicht gewertet und wir liefen dann als siebter der Gesamtwertung ein. Mit diesem Sieg liegen wir nun in der Jahreswertung der Klasse uneinholbar in Front.“

„Der Startturn war dieses Mal sehr schwierig zu fahren. In jeder Runde hatten wir mit vielen Unfällen und den daraus resultierenden Gelbphasen zu kämpfen. Ich musste mich voll konzentrieren und versuchen den richten Rhythmus zu finden. Schon nach wenigen Runden konnte ich mir eine Top Ten Platzierung erkämpfen. Danach lief dann alles wie am Schnürchen“, so Startfahrer Nils Bartels.

Harald Jacksties: „Der Porsche GT3 R war für das Rennen perfekt abgestimmt. Nach dem letzten Rennen mit beschädigter Aerodynamik und ohne Servolenkung eine echte Wohltat. Ausser ein Paar Behinderungen mit Gelbphasen hatte ich überhaupt keine Probleme. Der Vorsprung in der Klasse war schon auf eine Runde angewachsen und unser Ziel war dann nur noch in der Gesamtwertung so weit wie möglich nach vorne zu fahren. Nun wird erst mal gefeiert. Ein toller Erfolg für uns und das gesamte Team. Ich denke das war bisher unsere beste Saison.“