Dritter Klassensieg Rink/Weiland

„Gottseidank, wir können´s noch!“ atmeten die beiden Schmack-Motorsport-Piloten Ralph-Peter Rink und Andreas Weiland nach knappen vier Rennstunden in der „grünen Hölle“ der Eifel erleichtert auf, nachdem ihnen nach den zwei vergangenen Pechrennen nun beim 29. DMV250-Meilen-Rennen ein weiterer, und damit ihr dritter, diesjähriger Klassensieg im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft gelang.

Den Grundstein dafür legten die beiden Hessen mit einem zweiten Platz im wegen Nebels verspätet begonnen Zeittraining am Samstagvormittag, als Andreas Weiland die legendäre Nordschleife und die Grand-Prix-Kurzanbindung des Nürburgringes trotz einiger Rest-Nässe mit einer Zeit von 9:58,614 min. (=146,957 km/h) umeilte.

Im traditionell mittags um 12 Uhr gestarteten Rennen übernahm Startfahrer Rink im rot-weißen Honda Civic Type-R schon in der zweiten Runde die Führung in der Klasse und setzte sich mit konstant schnellen, tiefen Rundenzeiten um zehn Minuten peu á peu von seinen Verfolgern ab. Beim ersten regulären Boxenstopp in Runde sieben übergab er das Steuer an seinen Teampartner Andy Weiland, dem bereits im nächsten Umlauf mit 9:57,484 (=147,215 km/h) die schnellste Rennrunde gelang.

Im weiteren Verlauf des für das Schmack-Motorsport-Team völlig problemlos verlaufenden Rennens bauten Rink/Weiland an der Spitze der Klasse N 3 ihre Führung mit einer fehlerfreien und von technischen Defekten ungebremsten Fahrt immer weiter aus und absolvierten in den Runden 13 und 20 lediglich zwei weitere, reguläre Tankstopps mit Fahrer- und Reifenwechsel.

„Die Führung in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft ist zwar dahin, aber wir setzten noch ein paar kräftige Schluss-Highlights!“, betonte Teamchef Manfred Schmack (Konradsreuth) am Ende überaus zufrieden und freute sich vor allem darüber, „dass wir technisch ohne Defekte durchgekommen sind!“