Obwohl Bremsprobleme die schnelle Fahrt vorübergehend stoppten, gelang dem Schmack-Motorsport-Team Rink/Weiland in der „grünen Hölle“ der Eifel ein sechster Platz in der Klasse der Gruppe-N-Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum Das erstmals eingesetzte zweite Team der sächsischen Motorsport-Schmiede, Totz/Schneider/Lehmann, brachte den zweiten Honda Civic Type-R des Teams in der gleichen Klasse mit Platz drei sogar auf das Siegertreppchen.
Mit dem ADAC-Barbarossapreis geht die BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife des Nürburgringes in ihre Endrunde. Ganz vorne dabei sind die beiden Hessen Ralph-Peter Rink und Andreas Weiland, die ihren Honda Civic Type-R im Training auf die zweite Startposition in ihrer Klasse fuhren. Frank Totz und seine beiden Mitstreiter Bernd Schneider und Horst Lehmann hatten im Training noch etwas Eingewöhnungs-Probleme und nahmen das Rennen von Position sechs aus in Angriff.
Während Startfahrer Andreas Weiland mit einer Zeit von unter zehn Minuten in der ersten Runde bereits die Führung in der Klasse übernahm, arbeitete sich das Schwesterauto von Platz sechs aus in wenigen Runden bis auf Platz drei nach vorne. Innerhalb der ersten Rennstunde umrundete Andy Weiland die 24,433 Kilometer lange Strecke mit fast identischen Rundenzeiten um zehn Minuten, der zweite Honda folgte wie ein Schatten mit wenigen Sekunden Abstand.
In der elften Runde übergab Weiland an seinen Teampartner. Im weiteren Rennverlauf konstatierte Rink dann plötzlich auftretende Bremsprobleme, wollte aber den Rhythmus der festgelegten Boxenstopps nicht durcheinander bringen. „Wir hofften, trotz der vorhandenen Probleme noch die zwei fehlenden Runden bis zum eingeplanten Fahrer- und Reifenwechsel durchzukommen“, berichtete Teamchef Manfred Schmack, doch in der letzten Runde vor dem Boxenstopp rutschte der Frankfurter beim Anbremsen der Rechtskurve vor dem Karussell ohne Bremswirkung in die Reifenstapel.
Zähneknirschend musste er mit ansehen, wie seine lange erkämpfte und sichere Führung in der Klasse dahinschwand, während ihn die Helfer aus den Reifenstapeln befreiten, und er die Weiterfahrt an die Box antreten konnte. Mit einer beachtenswerten Energie-Leistung erreichten Rink/Weiland dennoch das Ziel des Rennens in Wertung, während Totz/Schneider/Lehmann bei ihrem gemeinsamen Renndebüt auf das Siegertreppchen fuhren.












