Inter Racing Team baut Führung in der Klassenwertung aus

Wie schon beim letzten Lauf fanden bei idealen Bedingungen über 28.000 Zuschauer den Weg zur „Grünen Hölle“ und sahen wie sich der Inter Racing Porsche vom Ende seiner Startgruppe bis auf den zweiten Platz in der Klasse bis 3.500 ccm vorkämpfte. Das Wochenende hat für das Inter Racing Team mit Ihrem RIAL Porsche GT3 mit einem Tiefschlag im Training begonnen. Frank Lorenzo, Teamchef und Fahrer, versuchte in seiner ersten Runde im Zeittraining eine schnelle Runde vorzulegen. Im schnellen Streckenabschnitt „Kesselchen“ war er als Erster von der noch nicht abgetrockneten Strecke überrascht worden. „Die Strecke war vor dem Einlenken in die Kurve noch absolut trocken. Es hat mich kalt erwischt und danach schlug ich heftig in die Leitplanken ein. Die nachfolgenden Fahrzeuge kreiselten nach mir auch alle von der Strecke. Zum Glück hat mich keiner der Anderen erwischt, jedoch war der Porsche danach erheblich beschädigt. Das Training wurde unterbrochen. Eine gezeitete Trainingsrunde war nach der Beschädigung nicht mehr möglich. Wir mussten also das Rennen von hinten in Angriff nehmen.“

Teamkoordinator Thomas Mentek: „Die verbleibende Zeit bis zum Start nutzten wir zur Reparatur. „Die Front, das Heck und Teile des Fahrwerks waren so stark beschädigt, dass wir in der verbleibenden Zeit bis zum Start nur eine notdürftige Reparatur durchführen konnten. Die empfindliche Aerodynamik des Porsches war nicht mehr zu reparieren.“

Startfahrer Frank Lorenzo: „Ich benötigte ein paar Runden um mich auf das veränderte Fahrverhalten einzustellen. Den gewohnten Speed konnte ich zwar nicht ganz gehen, doch nach 4 Runden waren wir schon zweiter in der Klasse.“

Fahrer Harald Jacksties: „Zunächst lief es bei mir ganz gut. Durch den Ausfall eines Konkurrenten erbten wir sogar die Führung der Klasse und waren in Reichweite der Top 10. Kurz darauf fiel aber die Servolenkung aus und das austretende Öl lief direkt auf die Reifen. Ich hatte viel Glück gehabt und den Porsche im Bereich „Kesselchen“ fast verloren. Daraufhin hatten wir an der Box versucht die Lenkung zu reparieren. Dies war aber nicht möglich. Also mussten wir danach zumindest das Fahrzeug ins Ziel bringen. Es war körperlich extrem hart. Deswegen mussten wir unsere Turns verkürzen und ich wechselte mich bis zum Ende des Rennens mit Nils Bartels ab. Das war das körperlich härteste Rennen meiner Laufbahn.“

Fahrer Nils Bartels: „Nachdem ich den Porsche von Harald Jacksties übernommen hatte und wir das auslaufende Öl beseitigen konnten, versuchte ich möglichst Kräfte sparend zu fahren. Aber schon nach wenigen Runden konnte ich das Lenkrad fast nicht mehr festhalten. Es wurde von Runde zu Runde schwieriger den GT3 auf der Strecke zu halten. Ich war froh, dass ich „schon“ nach 6 Runden an Harald übergeben konnte. Wir waren nach Rennende alle sehr glücklich den zweiten Platz der Klasse einzufahren und unsere Führung in der Klasse auszubauen. Danke noch an unsere Mechaniker die eine sensationelle Arbeit abgeliefert haben.“ So ein glücklicher Nils Bartels