Bonk-BMW schied auf den letzten Metern aus

Der von Gerd Neuefeind (Roetgen/Aachen) und Urs Schild (Schweiz) pilotierte Bonk BMW M3 schied beim fünften Rennen zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft (VLN) in der letzten Runde aus.

Nachdem die deutsch/schweizerische Fahrerpaarung Gerd Neuefeind und Urs Schild den orange/weißen Bonk BMW M3 im fünften Rennen zur VLN mit einer Zeit von 9:26,911 Min auf den zweiten Startplatz gestellt hatten, sah das Rennen auf dem Nürburgring zunächst gut aus.

Der Aachener Gerd Neuefeind konnte nicht nur seine Position halten, sondern sie auch mit guten Zeiten und einem optimal vorbereiten Fahrzeug festigen. „Der BMW lag gut auf der Strecke, die Zeiten waren im grünen Bereich, alleine die Hitze hat uns Piloten zu schaffen gemacht.“ Innenraumtemperaturen jenseits der 50°C sorgte bei Mensch und Material für diverse Schwierigkeiten, bereits zu Anfang des 4h-Rennens säumten Aus- und Unfälle die Traditionsrennstrecke in der Eifel, viele Gelbphasen waren die Folge.

Nachdem der Schweizer Urs Schild den 370 PS starken BMW in der 11. Runde übernommen hatte, wurde er in der 20. Runde Opfer eines Rennunfalls. „Mir fuhr ein anderer Teilnehmer auf die vordere rechte Felge, weswegen ich in langsamer Fahrt zur Box rollen musste. Das hat uns Zeit gekostet, die auf der Strecke nicht mehr aufzuholen war.“ Vier Runden später, in der letzten Runde des vier Stunden dauernden Rennens, war dann plötzlich Schluss. Als Folgeschaden des Rennunfalls, riss die Antriebswelle ab. Ein sichtlich enttäuschter Urs Schild: „Im Galgenkopf fehlte plötzlich der Antrieb, es ist mehr als schade auf Platz zwei liegend in der letzten Runde auszufallen, aber thats racing, beim 6h-Rennen in vier Wochen haben wir alle Chancen auf eine Revanche, wir werden sie nutzen.“