Mäder/Renger setzen Siegesserie fort

Nichts Neues beim Honda S2000-Cup im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Beim fünften Lauf setzten Andreas Mäder/Reinhold Renger (Großkugel/Rothenburg) ihre Siegesserie fort und holten Saisonerfolg Nummer vier. Die Führung im Cup behaupteten mit Platz zwei Ulfried Baumert/Karl Pflanz (Windeck/Schorndorf).

Erneut waren fünf Honda S2000 zum Rennen in der Eifel erschienen. Mäder/Renger setzten mit einer weiteren Galavorstellung ihren Siegeszug fort und holten im Cup den vierten Tagessieg. Als schnellstes Honda-Team belegte das Duo in der starken SP3-Klasse nach dem Training Platz zehn. Im Rennen rückten die beiden bis auf Platz sechs vor. Mäder: „Ein perfektes Rennen ohne jede Aufregung. Um in der Klasse weiter nach vorn zu kommen, müssen wir unser Auto leichter machen. Der S2000 wiegt rund 150 Kilogramm zu viel.“

Mit Rang zwei blieben Baumert/Pflanz Tabellenführer, waren aber nicht ganz zufrieden. Baumert: „Die gefahrenen Zeiten waren noch nicht so schnell, wie wir uns das vorstellen.“ Platz drei belegten Walter Nawotka/Gerd Grundmann (beide Cuxhaven), die nach konstanter Fahrt ohne große Probleme ins Ziel kamen.

Aufgeben mit thermischen Motorproblemen musste das Team Markus Horn/Charles Kauffman (Wuppertal/Luxemburg). Die bis dahin gefahrenen Rundenzeiten geben allerdings Anlass zu Optimismus. Cardiff-Teamchef Thomas Peipelmann: „Das war heute ein wichtiger Schritt nach vorn. Langsam bekommen wir das Auto in den Griff.“ Horn: „Wir waren schnell unterwegs. Schade, dass wir nicht zu Ende fahren konnten.“ Matthias Holle/Wolfgang Weber (Diez/Albersdorf) reisten nach einem Motorschaden am Freitag Nachmittag bereits vor dem Training wieder ab.

Den von Honda und sport auto gemeinsam eingesetzten Honda S2000, der nicht für den Cup punkten kann, fuhren diesmal Horst von Saurma/Markus Oestreich (Stuttgart/Fulda). Nach Startposition drei in der Klasse SP4 gelang nach einem weitgehend problemlosen Rennen schließlich Platz zwei in der Klasse. Oestreich: „Das Rennen hat Spaß gemacht. Ich war angenehm überrascht, wie gut der S2000 zu fahren ist.“