Agon mit zwei Fahrzeugen in der Porsche Cup-Klasse

Obwohl Agon Motorsport in diesem Jahr zum ersten Mal einen Porsche 996 GT3 Cup an den Start gebracht hat und somit erst wenig Erfahrung mit solch einem Auto aufweisen kann, ist das Team beim fünften Langstreckenrennen in diesem Jahr bereits mit einem zweiten Cup-Porsche an den Start gegangen.

Neben dem bekannten silber-orangenen Navigon-Porsche ging ein weiterer, weißer 996 GT3 mit Dirk Torwesten (Essen), Stefan Müller (Dülmen) und dem Teamchef Jörn Schmidt-Staade (Essen) an den Start. Schon im Zeittraining zeigte sich, dass mit Agon Motorsport zu rechnen war. Der neue Porsche ging von Platz fünf in der Klasse ins Rennen. Im Gesamtklassement bedeutete dies Rang 28. Dabei war der Abstand zu Platz 29 denkbar knapp. Agon Motorsport war gerade einmal 0,022 Sekunden früher über den Zielstrich gefahren.

In einem spannenden Lauf kämpfte sich das Fahrertrio immer weiter nach vorne. In dem nassen Start fuhr Regenspeziallist Müller sogar auf den zweiten Platz vor. Allerdings konnte er im Trockenen nicht mehr ganz dieses Hohe Tempo gehen. Bis zum Schluss des Rennens machten die drei zehn Plätze im Gesamtklassement gut. In der Klasse holten sie sich noch den vierten Platz. Die drei erstplatzierten von Land Motorsport, Mühlner Motorsport und Manthey Racing hatten eine Runde Vorsprung. Für den ersten Einsatz eines neuen Wagens war es eine beachtliche Leistung.

Der zweite Cup-Porsche wurde von Peter Scheufen (Hamburg), Alexander Zinn (Essen) und Ansgar Wessling pilotiert. Für die drei ging es vor allem darum Erfahrung zu sammeln. Vor allem Wessling zeigte als Debütant in einem Rennwagen eine gute Leistung. Das Trio ging lieber auf Sicherheit und teste das eigene Können unter Rennbedingungen. Reifenprobleme in der Anfangsphase des Rennens zwangen das Team zu einem 5-minütigem Boxenstopp, der die drei an das Ende der Wertung und damit Rang acht in der Klasse zurückwarf.

„Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen“, meinte Schmidt-Staade nach dem Lauf. In zwei Wochen wird das Team wieder antreten und weiter versuchen den Abstand zu den drei etablierten Teams zu verkürzen.