Doppelte Aufholjagd

Am Wochenende fand nach langer Pause der vierte Lauf zur BFGoodrich-Langstreckenmeistschaft statt. Das 24-Stunden-Rennen war verantwortlich für eine siebenwöchige Abstinenz. Das Rennen fand unter sonnigen, wenn auch kühlen Bedingungen statt.

Nach dem Training stellten Klaus-Peter Thaler und Heinz Remmen den feuerroten Clio auf den sechsten Startplatz. Gegen die leistungsstarke BMW-Armada mit Werksunterstützung ist derzeit kein Kraut gewachsen. Dennoch rechnet sich das Team über die Renndistanz gewisse Chancen aus.

In der Startaufstellung stellte man noch beim Check ein Problem mit der Getriebeaufhängung fest. Die Reparatur ging zwar rasch, aber die Boxenausfahrt war bereits geschlossen. So mußte Klaus-Peter Thaler der ganzen zweiten Startgruppe hinterherstarten. Bereits nach zwei Runden tauchte er schon wieder als Sechster bei Start und Ziel auf. Er hatte bis dato bereits 19 Klassenkonkurrenten „aufgeschnupft“, doch die Spitze war schon weit enteilt. So etablierte er sich auf Rang 6 bis zur siebten Runde. Dann sorgten Vibrationen am rechten Vorderrad für einen vorzeitigen Boxenstop. Man vermutete eine defekte Felge und wechselte das Rad. Mittlerweile wurde der Clio wieder auf Rang 12 zurückgereicht. Eine erneute Aufholjagd begann. Sie sollte wieder auf Platz sechs zurückführen. Nach dem Fahrerwechsel konnte Heinz Remmen dann noch eine Position gut machen und als Fünfter die Ziellinie passieren, obwohl zu diesem Zeitpunkt die Vibrationen eindeutig von einem defekten Radlager herrührten. Ein Ergebnis, das unter solchen Umständen absolut zufriedenstellen kann. Immerhin ist die Klasse mit 25 Fahrzeugen extrem stark besetzt.