Mit nur vier Zehntelsekunden Abstand verpasste Bonnfinanz Motorsport den Sieg in der Klasse V5 auf BMW M3 und sicherte sich nach hartem Kampf Rang zwei. Die drei Piloten Thomas Ambiel (Flein), Thomas Brügmann (Altenahr) und Oliver Rövenich (Düren) starteten den vierten Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft 2005, die 36. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, bei trockenen Witterungsbedingungen, Erfolg versprechend von Platz drei.
Startfahrer Thomas Ambiel konnte sich bereits zu Beginn an den vor ihm fahrenden BMW M3 des MSC Rhön anhängen und sich nach kurzem Kampf schon in der zweiten Runde auf den zweiten Platz vorschieben, um nach nur fünf Runden gar die Führung vor dem BMW des Duos Capelle/Kathan zu übernehmen. Thomas Ambiel „mal war ich schneller, mal er, aber im Bereich Hohe Acht hatte ich klar die bessere Linie und konnte mich in Führung setzen.“
Nach der Übergabe an Thomas Brügmann gelang diesem, die mittlerweile wieder gewechselte Führung nach dem Tankstop, bis auf Tuchfühlung zu reduzieren, bis häufige Überrundungen die beiden BMW M3 im Fight um die Führung, auf dem Nürburgring, wieder auseinander rissen. „Wir fuhren direkt hintereinander, jeder nutzte die Strecke für die optimale Ideallinie, aber im Bereich Tiergarten musste ich hart abbremsen, als sich ein Überrundeter zwischen uns schob.“ Die beiden BMW lieferten sich im Laufe der Rennstunden denn auch einen langen, berührungslosen, Kampf um die Spitze, wobei sie sich vom restlichen Teilnehmerfeld der Klasse weit absetzen konnten. Durch die Tankintervalle wurde die Fahrt auf der Strecke immer wieder unterbrochen, wobei die Piloten Capelle/Kathan von knapp kürzeren Boxenstops profitierten.
Schlussfahrer Oliver Rövenich attackierte in der letzten Runde vehement, fand aber am Führenden keinen risikolosen Weg vorbei und verlor das Rennen nach vier Stunden mit nur einem Wimpernschlag Abstand. Oliver Rövenich „Um zu verdeutlichen wie schnell wir trotz der Kampflinie fuhren, zeigt unsere eigene Bestzeit von 9:46 Minuten in der letzten Runde. Unser Gegner fuhr hart, aber fair, ein gutes Rennen, mit hauchdünnem Rückstand.“
Teamchef Dieter Rövenich „Das seit langem spannendste Rennen, wir gratulieren Dietmar Capelle und Rainer Kathan zum Sieg. Unser Team hat perfekt gearbeitet, die Fahrer alle Spitzenzeiten gezeigt, man kann nicht immer gewinnen. Uns fehlten zwei Meter auf den Sieg, aber wir freuen uns auch über Rang zwei.“












