In diesem Jahr dominierte ein Team den Honda Civic Type-R-Cup bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Norbert Bermes/Harald Thönnes/Marcel Engels (Willich/Mülheim-Kärlich/Willich) boten eine phantastische Leistung und siegten souverän in der Klasse. Darüber hinaus belegte Fleper-Trio mit dem Gruppe-N-Civic, der nur über einen 50-Liter-Tank verfügt und spätestens alle sieben Runden tanken muss, einen kaum für möglich gehaltenen 19. Platz in der Gesamtwertung, bei insgesamt 217 Startern. Bermes: „Wir konnten uns bereits in der Anfangsphase entscheidend absetzen. Anschließend haben wir die Konkurrenz kontrolliert und den Wagen geschont.“ Auf Platz zwei der Tageswertung des Honda Civic Type-R-Cups kamen Peter Venn/Dave Allan/Peter Cate/Marcel Hoppe (GB/Lennestadt), die in der stark besetzten Klasse A3 an den Start gingen. Nach einer unverschuldeten Kollision in der Anfangsphase, kämpfte sich das Team im Verlauf der 24 Stunden wieder nach vorn und belegte Platz 22 in der Gesamtwertung sowie Rang fünf in ihrer Klasse.
14 Honda Civic Type-R gingen in der Klasse N3 ins Rennen. Hinter den Siegern belegten Werner Uetrecht/Florian Fricke/Dr. Gunter David/Frank Lohmann (Stemwede/Nienstädt/Mönchengladbach/Freudenberg) bei den Civic-Cup-Teilnehmern den zweiten Rang und in der Tageswertung Platz drei. Danach folgten Ralph-Peter Rink/Andreas Weiland/Stefan Gosch/Frank Totz (Frankfurt/Bad Vilbel/Neu-Isenburg/Brakel), die in der Nacht vier Runden einbüßten, nachdem ein Radbolzen abgeschert war. Eine Überraschung schaffte das russisch-ukrainische Quartett Valerij Gorban/Sergij Yanchukow/Stanislaw Griazine/Oleg Kesselman mit Rang fünf und Platz 28 im Gesamtklassement. Die Neulinge hatten nur ein Problem: eine Stop-and-Go-Strafe wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse. Es folgten Gerd Schumacher/Heinz-Peter Schumacher/Peter Rikli/Peter Gschwind (Euskirchen/CH), die Zeit durch eine Auspuffreparatur verloren, und Dr. Joachim Steidel/Herbert von Danwitz/Jörg Backhaus/Michael Oberdries (Recklinghausen/Tönisvorst/ Werl/Mülheim-Kärlich), die mit Unfallfolgen zu kämpfen hatten. Thorsten Kill/Uwe Unteroberdörster/Andreas Teichmann/Joachim Thiel
(Siegen/Lohmar/Meerbusch/Schönecken) verloren durch einige Ausrutscher Zeit, Platz neun ging an Michael Marsani/Olaf Neunkirchen/Kai von Schauroth/Jan Slooten (Hattingen/Köln/Bad Homburg/Königstein). Für Michael Ecker/Wilfried Schmitz/Bernd Degner/Andy Fink (Hauptstuhl/Baesweiler/Leichlingen) blieb nach einem Motorwechsel nur Rang zehn. Die Trainingsschnellsten und Gesamtsieger des Castrol-Haugg-Cups am Donnerstag Andre und Jochen Krumbach/Klaus Derondeau (Eschweiler/B) mussten nach Schwierigkeiten mit dem Benzintank frühzeitig einpacken wie Roland Lotzmann/Nikolai von Prittwitz/Denis Cribbin/Jeff Wyatt (Bruchköbel/Lohra/AUS/GB) nach einem Unfall. Zwei Stunden vor Schluss blieben Hans Keutmann/Mark Giesbrecht/Dino Drössiger/Spencer Trenery (Kob-lenz/Ganderkesee/Bochum/AUS) stehen.
Dem Journalisten-Civic mit Arno Wester (SID, Neuss), Peter Wyss (Automobile Revue, CH), Michael Podlogar (n-tv, Krefeld), TV-Moderator Carsten Spengemann (Großhansdorf) wurde in der Nacht eine Ölspur zum Verhängnis. Dagegen sah das Damenteam, eine Kooperation von Honda und Reifenhersteller Marangoni, die Zielflagge. Nach kontrollierter Fahrt wurden Christine Dietl (Erl, Tirol), Petra Diederich (Bell) und Grit Nagelschmidt (Mayen). 82. in der Gesamtwertung.












