Bei seinem ersten Rennen mit dem Volvo S60 knüpfte das Team Prosports Racing von Danny Berk nahtlos an die starke Vorstellung an, die Mühlner Motorsport drei Jahre lang mit dem Göteborger Fünfzylinder auf der Nordschleife gezeigt hatte. Nachdem Ulli Andree den Volvo für die Pole Position in der Klasse qualifiziert hatte, übernahm der Kölner auch vom Start weg das Kommando. Er erarbeitete sich einen Vorsprung von acht Minuten auf seinen ärgsten Verfolger, einen Ex-DTM-BMW M3, und übergab in Führung liegend an Rainer Wehner. Der Wiesbadener blieb ebenfalls auf Siegkurs – bis er in seiner dritten Runde am Brünnchen keinen Gang mehr einlegen konnte und ausrollte, ehe der kurzfristig neu zum Team gestoßene Ulli Packeisen sein Volvo Debüt ablegen konnte.
„Wir wussten, dass der BMW M3 nur einen Boxenstopp einlegen musste, während wir mit zwei Stopps kalkulierten“, so Ulli Andree. „Deswegen musste ich mich beim Start ein bisschen sputen. Das ist mir auch ganz gut gelungen. Ich konnte mich an der Spitze absetzen. Der Getriebeschaden hat uns dann völlig überrascht. Schließlich hatten wir in den drei Jahren, in denen wir mit dem Volvo auf der Nordschleife unterwegs sind, noch nie einen solchen Defekt. Aber irgendwann ist halt immer das erste Mal – und lieber heute als beim bevorstehenden 24-Stunden-Rennen…“












