Eine erfolgreiche Premiere des neuen Honda S2000-Cups im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring wurde von widrigen Witterungsbedingungen verhindert. Nach nur 56 Minuten mussten die Veranstalter den Saisonauftakt, die 54. ADAC Westfalenfahrt, aufgrund starken Nebels abbrechen. Damit war das Rennen zu kurz für eine offizielle Wertung, somit erhalten auch die Honda-S2000-Piloten keine Punkte. Doch die Trainingszeiten und der Rennverlauf bei den schwierigen, teils nassen Bedingungen lassen erste Rückschlüsse auf das Leistungsvermögen der Teams zu.
Sechs Honda S2000 waren in die Eifel gebracht worden. Das Auto von Honda Fugel trat mit Mar-kus Gedlich/Enzo Rota (Frankfurt/Schweiz) an. Gedlich belegte bei wechselnden Streckenverhält-nissen im Training in der stark besetzten SP3-Klasse einen bemerkenswerten vierten Platz und fuhr anschließend auch im Rennen der Honda-Konkurrenz auf und davon. Ob der ehemalige DTC-Meister weitere Einsätze mit dem Honda S2000 fährt, steht noch nicht fest, Interesse besteht. Gedlich „Das Auto ist unheimlich gut zu fahren. Es macht richtig Spaß, obwohl es für mich mit meinen 2,01 Meter Körpergröße ein wenig eng ist.“
Andreas Mäder (Großkugel) war in Training Zweitschnellster, blieb aber im Rennen hinter der neuen Besatzung von Cardiff-Motorsport, Karl Pflanz/Ulfried Baumert (Schorndorf/Windeck), zurück. Matthias Holle/”Bugs Bunny” (Köln/Diez) und Markus Horn/Charles Kauffman (Wuppertal/Luxemburg) hatten noch mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Den von Honda und sport auto gemeinsam eingesetzten S2000 fuhren diesmal Anja Wassertheurer/Horst von Saurma (Stuttgart). Da sie frühzeitig im Rennen auf Regenreifen wechselten, lagen zum Zeitpunkt des Abbruchs deutlich zurück. Horn/Kauffmann traten nach größeren technischen Problemen im Training zum Rennen erst gar nicht mehr an.












