Was für ein Auftakt für Dören-Motorsport! Während vorne der Alzen-Porsche den beiden Werks-BMW und der Viper die Show stahl, sorgte wenige Plätze dahinter der schwarz-rote BFGoodrich-Porsche für Furore. Michael Irmgartz pilotierte den 997 GT3 beim Start des ersten Laufs. Der zweimalige STT-Meister – von Platz 28 gestartet – pflügte regelrecht durchs Feld. Weder der Irmscher V8-Star, noch der Sexbomb-Porsche 996 mit Destree / Jodexnis / Merten hatten eine Chance, dem schwarz-roten Boliden zu folgen. Sicherlich kam Irmgartz das stetig schlechter werdende Wetter zu gute. Der Regenspezialist nutzte seine Stärke voll aus und gab auch hinterher zu: „Ohne das Wetter würde die Reihenfolge nicht so aussehen.“
Leider wurde der Lauf nach knapp einer Stunde abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt war der Porsche von Dören-Motorsport bereits auf Gesamtrang sieben vorgefahren. Nur fünf Sekunden fehlten bis Rang fünf. Ein Ergebnis, dass auch Teamchef Clemens Pietzkowski zufrieden stimmt: „Ich bin froh, dass der Wagen unsere Erwartungen erfüllt hat.“ Ein Platz in den Top 10 will Pietzkowski bei jedem Lauf erreichen. Die Top 5 sind das erklärte Ziel des Wuppertaler Teams.
Michael Irmgartz hatte sich eine Woche vor Start der Meisterschaft endgültig dazu entschieden, bei Dören-Motorsport zu fahren. Auch ist der Einsatz beim 24-Stunden-Rennen geplant. Irmgartz knüpft an alte Zeiten an, denn immerhin konnte er mit Teamgründer Edgar Dören neben vielen anderen Erfolgen schon einen zweiten Rang beim 24-Stunden-Rennen 1993 holen. Was in diesem Jahr noch alles drin ist, wird sich zeigen.












