Kersten Jodexnis und Wolfgang Destree wieder gemeinsam am Start

Mit Kersten Jodexnis (Hannover) und Wolfgang Destrée(Zornheim) geht in der Langstreckensaison 2005 ein bewährtes und schnelles Fahrerteam wieder gemeinsam an den Start. Einsatzfahrzeug wird ihr seit vier Jahren erfolgreich eingesetzter Click-Vers Porsche 996 GT 3 MR sein, mit welchem Jodexnis/Destrée ein Trio bilden, das zu den absoluten Publikumslieblingen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife zählt.
Seit mittlerweile zehn Jahren bestreiten Destrée und Jodexnis gemeinsam Langstreckenrennen. Und dies grundsätzlich mit Rennern aus der Stuttgarter Edelschmiede Porsche. „Alles fing an, als Wolfgang mir klar machte, dass ich unbedingt das grandiose Gefühl, auf Slicks zu fahren, erleben müsse“, erinnert sich Kersten Jodexnis. Schon war die Idee, gemeinsam die damals noch unter dem Namen Veedol-Langstrecken-Pokal veranstaltete Langstreckenserie zu fahren, geboren. Zunächst gab es für den symphatischen Versicherungskaufmann erst einmal Nachhilfe in Sachen Nordschleifen-Streckenkenntnisse. „Zwei Tage lang scheuchte ich ihn in einem straßenzugelassenen Porsche um den Kurs“ grinst Wolfgang Destree, „nur zum Tanken und Bremsbeläge wechseln wurde gehalten“. Und der Fahrlehrgang des Zornheimer Zahntechnikers schlug bei Nordschleifen-Neuling Jodexnis voll an: Der Bazillus „Nürburgring-Nordschleife“ hatte ihn gepackt. Seither haben die beiden unzählige Rennläufe gemeinsam bestritten, darunter jedes Jahr das spektakuläre 24 Stunden-Rennen, bei dem sie mit dem vierten Platz im Jahr 2000 und dem dritten Platz 2001 ihre größten Erfolge feiern konnten.
Für 2005 strebt das Fahrerduo eine gute Platzierung in der Jahreswertung der Langstreckenmeisterschaft, wie auch einen weiteren Erfolg bei den 24-Stunden, an. Dafür wurde ihr altbewährter, in unverkennbaren blau-gelben Design gehaltene Porsche mit einem neuen Motor bestückt. Die zu Ende der vergangenen Saison mehrfach aufgetretenen technischen Probleme sollten damit ausgeräumt sein. Gestartet wird in der Klasse H 5, in der mit rund einem Dutzend Teilnehmern zu rechnen ist. Angesichts der guten technischen Vorbereitung und der Motivation des Teams darf man auf die neue Saison gespannt sein.