Irmscher-Omega verunfallt kurz vor Rennende auf Platz sechs liegend

Der Einstand des Irmscher-Omega beim 6-Stunden Rennen verlief bis zur Zeitmarke: 5 Stunden, 25 Minuten, 52 Sekunden planmäßig. Dann rutschte das ehemalige V8STAR-Championauto von der Strecke. Lange Zeit lag der von den beiden Fahrern Georg Berlandy und Reinhold Mölig pilotierte Omega auf einem guten sechsten Rang, ehe Reinhold Mölig den 500 PS starken V8STAR ausgangs der Kurzanbindung verlor. „Beim Beschleunigen am Kurvenausgang brach das Fahrzeugheck plötzlich unvermittelt aus. Der Einschlag in die Leitplanken war eigentlich nicht besonders stark. Der Winkel aber offensichtlich so Unglücklich, dass die linke Spurstange nachgab“, so Mölig.
Trotz dieses ärgerlichen Ausrutschers herrscht bei der neuformierten Langstrecken-Einsatztruppe um die Piloten Mölig und Berlandy eine positive Grundstimmung. Mit diesem hervorragenden sechsten Platz (Rang 3 in der E1-Klasse) bis zum Ausfall hatte man nicht unbedingt gerechnet. Insbesondere deshalb, weil bereits in Runde 2 das ABS ausfiel und der Irmscher-V8STAR in der Mercedes-Arena beinahe von der Strecke kreiselte. „Insgesamt sind wir mit unserer Leistung zufrieden. Die Zeiten haben gezeigt, dass wir nicht allzu weit von der Spitze entfernt sind und die Zeiten der starken GT-Porsche mitgehen können“, erklährt Georg Berlandy und sagt weiter: „Das Rennen hat uns ebenfalls gezeigt, dass unsere Vorbereitung gut war. Der Irmscher-Omega hätte die sechs Stunden locker durchgestanden. Das Fahrzeug war gut abgestimmt und ließ sich trotz Ausfall des ABS gut beherrschen. Der Ausrutscher so kurz vor Ende trübt die Stimmung natürlich schon etwas, aber wichtiger ist, dass wir gut gearbeitet haben.“
Der nächste Auftritt des Irmscher-Omega wird jetzt voraussichtlich der 8. Oktober sein. Hier möchte das Berlandy-Mölig Team das ‚250-Meilen-Rennen‘ fahren und weitere Erkenntnisse für das kommende Jahr sammeln.