Fortgesetzte Quertreiberei

Der überragende Rallye-Weltmeister Walter Röhrl hat es immer wieder gesagt: Die Königsdisziplin des instabilen Fahrzustands ist der konstant gehaltene Drift. Was früher auf allen Rennstrecken der Welt alltäglich war, ist heute eher die Ausnahme: Kaum ein Rennauto driftet noch vehement ums Eck, und auch die allradgetriebene Rallyekonkurrenz schwächelt diesbezüglich immer mehr.
Die Zeitschrift sport auto rief 2003 mit der offiziellen Etablierung der DriftCompetition zum Widerstand gegen die Langeweile der Ideallinie auf: bei der Drift Competition könnnen Quertreiber mit einem Auto ihrer Wahl noch nach Herzenslust das Limit des Möglichen ausloten. Dabei ermitteln die Quertreiber in drei Veranstaltungen den Besten ihrer Zunft. Der Auftakt ging beim sport auto-Aktionstag in Hockenheim über die Bühne: Der Pole Macie Polody sorgte in einem betagten Ford Escort MK3 für einen Überraschungserfolg der starken ausländischen Piloten.
Die zweite Runde findet im Rahmen des Sechs-Stunden-Rennens der Langstreckenmeisterschaft am 11. September auf der GP-Strecke des Nürburgrings statt. Beginn der Drift-Veranstaltung ist gegen 18.15 Uhr. Der Eintritt ist natürlich kostenlos.