Der sechste Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft endete für das MB Motorsport-Team mit einer Enttäuschung. Ein kapitaler Motorschaden am 1,9 Liter Aggregat des VW Bora TDI bedeutete das frühzeitige Aus für die Wipperfürther.
Nach dem sechsten Platz im letzten Lauf vor einer Woche, bei dem ein gerissener Ladeluftkühler einen erneuten Klassensieg zunichte gemacht hatte, war das MB Motorsport-Team voller Zuversicht in die Eifel gereist. Doch schon im Training klagten die beiden MB-Piloten Ralf Kraus und Gaby Roosen erneut über Aussetzer und mangelnde Leistung des 240 PS-starken Dieselmotors. In der letzten Trainingsrunde konnte Gaby Roosen mit einer Zeit von 10.06 Min. noch den dritten Startplatz sichern. Die Pole-Position ging an Holger und Helmut Pohlen im VW Bora 2,5l TDI, gefolgt von Mayer/Erdmann im VW Golf III Kitcar.
Bei strahlendem Sonnenschein schickte dann der Rennleiter das 152 Fahrzeuge starke Feld auf die vierstündige Renndistanz. MB-Fahrerin Gaby Roosen hielt sich aus allen Rangeleien raus und kam als Dritte der Klasse für „Alternative Kraftstoffe“ (SP10) aus der ersten Runde zurück. Diese Position konnte sie während ihres gesamten zweistündigen Turns verteidigen, bis der 1,9 l TDI-Motor ohne Vorwarnung seinen Dienst im Streckenabschnitt „Ex-Mühle“ quittierte. „Zum Glück findet das nächste Rennen erst in sieben Wochen statt“, so MB Motorsport-Chef Andreas Müller, der nach einer ersten Schadensbegutachtung von einem kapitalen Motorschaden sprach.












