Zweiter in der SP4: Mühlner-S60 trotz LiMa-Wechsels top

Ein spannender Dreikampf zwischen dem Mühlner-Volvo S60 mit Solofahrer Ulli Andree, dem AVP-BMW M3 unter Wehner / Meyer sowie dem Kissling-Opel Astra Coupé der DTC Fahrer Bastuck / Huber kennzeichnete das Rennen der Spezialtourenwagen bis 2,5 Liter Hubraum (SP4), bewegten sich doch die schnellsten Rundenzeiten der drei Top-Autos dieser Klasse innerhalb von nur vier Sekunden – bei einer Streckenlänge von über 24 km ein Wimpernschlag. Von Beginn an lieferten sich der Trainingsschnellste Andree im Volvo und Wehners M3 einen engen aber stets fairen Kampf um die Führung, gefolgt vom Opel Coupé, bevor sich der Volvo-Fahrer etwas vom BMW absetzen konnte. „Zunächst saß mir Rainer voll im Nacken, hatte dann aber Pech beim Überrunden und blieb etwas hängen,“ kommentierte Andree die spannende Anfangsphase. „Aber bis dahin hat uns beiden – Rainer und ich haben uns nachher noch im Paddock getroffen – der faire Kampf richtig Spaß gemacht.“ Ein Lichtmaschinenwechsel Ende der sechsten Runde setzte der Volvo-Führung aber ein jähes Ende. Zwar wechselten die Mühlner-Mechaniker den defekten Generator innerhalb von nur sechs Minuten, doch Andree fiel auf P5 zurück. „Das Mühlner-Team hat mir aber ein derart perfektes Auto hingestellt, dass ich bis zur letzten Runde angreifen und immerhin noch Platz zwei retten konnte, “ rekapitulierte ein sichtlich abgekämpfter aber zufriedener Andree nach dem Rennen. Teamchef Bernhard Mühlner ergänzt augenzwinkernd: „Zieht man unseren sechsminütigen Reparaturstopp ins Kalkül und berücksichtigt, dass Ulli bei der Zieldurchfahrt nicht mal drei Minuten zurücklag, so hatten wir doch diplomatisch ausgedrückt sehr intakte Siegchancen.“