„Meine Zwangspause ist schade, aber völlig verständlich“

Andy Middendorf ist am Samstag zum Zuschauen verurteilt. Der Architekt aus Grevenbroich, der maßgeblichen Anteil am Volvo Sieg beim 24-Stunden-Rennen im Sommer hatte, trägt seine temporäre Passivität allerdings mit Fassung. „Ich bin zwar vorübergehend arbeitslos – aber nicht wegen mangelnder Leistung“, lächelt Middendorf. Statt zu fahren, reist er am Samstag in die Eifel, um Gäste in der Mühlner-Box mit Insider-Wissen zu versorgen – und so aktiv an der Zukunftsgestaltung mitzuwirken. „Eine angespannte Sponsorensituation ist ja heutzutage im Motorsport nichts Ungewöhnliches“, zeigt Middendorf Verständnis. „Ich kann nachvollziehen, wie die Fahrerentscheidung gefallen ist. Meine Zwangspause ist natürlich schade, aber auch völlig verständlich. Im Sinne von Volvo und auch im Sinne des Teams müssen wir gemeinsam daran arbeiten, dass ein Auto so gut wie möglich läuft. Ich werde am Samstag meinen Teil dazu beitragen – wenn auch diesmal nur hinter den Kulissen. Gefahren bin ich da oben ja schon oft genug…“