Opel gewinnt das 24-Stunden-Rennen Nürburgring

Manuel Reuter, Timo Scheider, Marcel Tiemann und Volker Strycek holen auf dem Opel Astra V8 Coupé den Sieg beim 31. Int. ADAC Zürich 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Es war das stärkste Teilnehmerfeld seit vielen Jahren aber Opel setzte sich am Ende nach 143 gefahrenen Runden durch. Opel-Sportchef Volker Strycek: „Hier zu gewinnen ist einfach der Wahnsinn! Ich kann es noch gar nicht richtig fassen.“ Vor der Rekordkulisse von über 194.000 Zuschauern am Rennwochenende fuhr Manuel Reuter das Opel Astra V8 Coupé nach 24 Stunden über die Ziellinie. „Dieser Sieg bedeutet mir mehr als meine zwei Siege in Le Mans“, sagte der Opel-Werksfahrer nach dem Rennen.
Den zweiten Platz belegten die Abt-Audi-Fahrer Christian Abt, Kris Nissen, Karl Wendlinger und Marco Werner. Für den Langstrecken-Spezialisten Karl Wendlinger war es das erste 24-Stunden-Rennen durch die sprichwörtliche „grüne Hölle“ und gleichzeitig „das härteste und schwierigste“ seiner Karriere. Christian Abt sagte: „Wir haben allen Kritikern gezeigt, dass man auch mit einem DTM-Auto ein 24-Stunden-Rennen erfolgreich zu Ende fahren kann. Ein großes Kompliment an Opel, sie waren einfach stärker. Für uns heißt das, dass wir nächstes Mal nachlegen müssen…“!
Manthey-Racing belegte mit dem Fahrertrio Timo Bernhard, Emmanuel Collard und Lucas Luhr im privat eingesetzten Porsche 996 Turbo den dritten Platz, trotz mehrerer technischer Schwierigkeiten während des Rennens. Timo Bernhard sagte: „Gegen starke Werksteams anzutreten und dann ein Platz auf dem Podium einzufahren, ist schon eine gigantische Leistung. Kompliment an das Team, denn die gesamte Mannschaft hat perfekt gearbeitet!“