„Nein, ich war nicht auf dem Campingplatz“, sagte Mario Merten, als er sich den Reifenschaden am BMW M3 GTRS von Scheid Motorsport angesehen hatte. Dabei sprach ein „corpus delicti“ durchaus für die Theorie, der amtierende Meister der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft könnte einen Umweg über einen Campingplatz gemacht haben. Denn was die Scheid-Mechaniker da aus dem platten Schlappen hinten links entfernten, war genau das, was man unter Campern, die das Zelt bevorzugen, einen „Hering“ nennt. Ein solches Metallteil, zirka 20 Zenimeter lang, hatte sich der BMW eingefangen. Merten: „Ich habe immer gedacht, Heringe leben im Wasser. Jetzt kommen sie auch schon auf der Nordschleife vor.“












