Der zweite Einsatz des Opel Astra V8 Coupé auf der Nürburgring-Nordschleife endete mit einem achtbaren Erfolg. Im Alleingang steuerte Opel-Sportchef Volker Strycek den 462 PS starken DTM-Tourenwagen auf den vierten Gesamtrang im Feld der 160 gestarteten Teams. „Ich bin total erschöpft, aber auch sehr glücklich“, so ein abgekämpfter Volker Strycek nach der Zieldurchfahrt des Vier-Stunden-Rennens. „Nach dem ersten Testeinsatz im Juli, als wir nur vier Runden gefahren sind, wollten wir dieses Mal die gesamte Renndistanz absolvieren – und das haben wir ohne Probleme geschafft.“
Volker Strycek pilotierte das gelb-blaue V8-Coupé, das in der DTM von Manuel Reuter gefahren wurde. Den Einsatz übernahm das im Nürburgring-Gewerbepark ansässige Opel Team Phoenix um Teamchef Ernst Moser, Teammanager Dirk Theimann und Fahrzeug-Ingenieur Jürgen Jungklaus. Phoenix hatte den DTM-Astra für diesen Testeinsatz entsprechend vorbereitet. So wurde das Fahrzeug mit einer Tankvorrichtung versehen und das Fahrwerk auf die Anforderungen der Nordschleife angepasst. „Die Ausfederwege wurden erheblich vergrößert, dementsprechend auch die Stoßdämpfer angepasst. Die Bodenfreiheit wurde von 50 auf 65 Millimeter erhöht, was zwar optisch kaum auffällt, aber eine erhebliche Reduzierung der aerodynamischen Effizienz bedeutet“, so Ernst Moser.
„Wir sind sehr zufrieden, denn im Grunde ist alles bestens gelaufen“, so Volker Strycek. „Die Technik hat prächtig funktioniert. An der Abstimmung müssen wir noch arbeiten, auch wenn sich die gemachten Veränderungen positiv ausgewirkt haben. Aber die Nordschleife ist bekanntlich sehr anspruchsvoll und erfordert eine sehr spezielle Anpassung der Fahrzeuge. Unser Ziel muss es sein, dass das Auto möglichst einfach zu fahren ist und Bodenwellen, Sprunghügel völlig unkritisch nimmt. Mit den heute gewonnenen Erkenntnissen sollte wir das schaffen.“












