Adrenalin Motorsport: Erfolgreiche erste Saisonhälfte

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Beim fünften Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring konnte das Pixum Team Adrenalin Motorsport zwei Podestplätze bei den VLN Serienwagenwagen einfahren und damit die erste Saisonhälfte erfolgreich beschließen. Zudem gelang es Youngster Timo Hilgert die Führung in der VLN Junior Trophy zu verteidigen.

„Ich bin sehr stolz auf die gesamte Mannschaft. Was jedes einzelne Teammitglied im Verlaufe der ersten Saisonhälfte geleistet hat, ist wirklich einzigartig. Wir haben zur Halbzeit bereits einige Klassensiege und eine Vielzahl an Podestplätzen zusammen erreichen können. Ich hoffe, dass wir in der zweiten Hälfte der Saison an diese tolle Leistung anknüpfen können“, resümierte Teamchef Matthias Unger (Heusenstamm), der auch beim fünften Wertungslauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft wieder allen Grund zur Freude hatte.

So konnten Christian Büllesbach (Königswinter), Timo Hilgert (Rheinböllen) und Andreas Schettler (Baden-Baden) ihre Erfolgsbilanz mit dem BMW Z4 Coupé in der Produktionswagenklasse V5 weiter aufstocken. Für das Fahrertrio stand nach Ablauf der vierstündigen Renndistanz der zweite Klassenrang zu Buche. „Wir sind sehr zufrieden mit dem zweiten Platz, gerade weil die Konkurrenz in unserer Klasse heute äußerst stark aufgestellt war“, so Büllesbach. Damit konnten die drei Piloten auch ihren fünften Platz in der Gesamtwertung der VLN Langstreckenmeisterschaft erfolgreich verteidigen. Zudem liegt Youngster Timo Hilgert weiterhin in der VLN Junior Trophy in Führung. „Wir werden natürlich alles daran setzen, Timo zum Sieg in dieser Wertung zu verhelfen. Aber die Konkurrenz ist sehr hart und es wird bei den noch ausstehenden fünf Rennen eng zur Sache gehen“, so Unger.

Danny Brink (Kühlsheim), Christopher Rink (Frankfurt) und Niklas Steinhaus (Wermelskirchen) konnten Adrenalin Motorsport am vergangenen Wochenende den zweiten Podiumsplatz sichern. Nach dem Sieg beim vergangenen Saisonrennen in der Produktionswagenklasse V4 war die Motivation und Erwartungshaltung des Fahrertrios dieses Mal besonders hoch. Doch es sollte ein Tag voller Höhen und Tiefen werden. „Wir haben ein ziemlich turbulentes Wochenende erlebt. So begann es leider für uns mit technischen Problemen im Qualifying. Das Team konnte diese zwar schnell beheben, wir mussten uns jedoch mit dem fünften Startplatz begnügen“, so Christopher Rink, der wenig später während seines Startstints im Rennen eine Schrecksekunde erlebte. „In meiner ersten Rennrunde war ein Renault Clio hinter mir. Dieser hat es leider in einer Code 60 Phase nicht mehr rechtzeitig geschafft zu verzögern und hat mich mit sehr hoher Überschussgeschwindigkeit am Heck getroffen. Ich dachte schon, das war es für heute“, so Rink weiter. Zwar waren Auspuff, Stoßstange und Heckblech am BMW 325i zerstört, doch die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Das Fahrertrio kämpfte sich phasenweise wieder bis auf die zweite Position in der Klasse zurück. „Wir haben durch die Behelfsreparaturen am Heck während der Boxenstopps leider wieder etwas Zeit verloren. Dennoch können wir nach der turbulenten Anfangsphase unter dem Strich mit dem dritten Klassenrang sehr zufrieden sein. Schade, dass es am Ende nicht mehr ganz zum zweiten Platz gereicht hat, den wir um gerade einmal 0,203 Sekunden verpasst haben“, so Steinhaus.