Eine sensationelle Rennpremiere feierte das in Fluterschen beheimatete H&S-Rallyesport Team mit seinem neuen Peugeot RCZ beim dritten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Das H&S-Fahrerduo Colin Lohmann (Freudenberg) und Oliver Schumacher (Fluterschen) konnte sich in seiner Klasse SP2T auf Anhieb behaupten und fuhr nach vier Rennstunden und 23 Runden, auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife, bereits beim ersten Renneinsatz auf Position zwei und somit aufs Klassenpodium.
Nachdem verregneten Zeittraining am Morgen, bei dem beide Piloten nicht nur zum ersten Mal im Cockpit des 1,6 Liter Turbo-Peugeot saßen und somit unter schwierigsten Bedingungen die VLN Premierenrunden absolvieren mussten, ging es pünktlich um 12 Uhr Mittag, jetzt auf optimaler trockener Strecke, an den Start des 57. ADAC ACAS H&R-Cups. Für die Peugeot-Mannschaft aus dem Westerwald galt es zunächst einmal, sich in dem 142 Teams starken Starterfeld zurechtzufinden und sich mit dem neuen Renner, der gegebenen Rennsituation und dem Verkehr auf der Strecke anzufreunden.
Doch bereits nach der ersten Runde im Renntempo gelang es Oliver Schumacher, der die erste Rennhälfte absolvierte, die ersten Fahrzeuge vor sich zu überholen. Von Runde zu Runde wuchs das Vertrauen in sich selbst und den Peugeot RCZ und die Rundenzeiten wanderten stetig nach unten. „Das Auto hat von Beginn an tadellos funktioniert“, freute sich Teamchef Oliver Schumacher nach getaner Arbeit. „Wir fangen ja gerade erst mal mit dem Auto an, aber der Peugeot liegt prächtig auf der Piste und es gibt bislang keinerlei Kinderkrankheiten. Ich bin sehr, sehr zufrieden.“
Auch Colin Lohmann gewöhnte sich sehr schnell an sein neues Einsatzgerät und war voll des Lobes. „Auto gut, Motor gut, Fahrwerk gut, darauf können wir aufbauen“, so der Freudenberger. Auch bei dem Siegerländer gingen die Rundenzeiten stetig nach unten. Trotz vieler Gelb-Abschnitte Aufgrund von Unfällen gelang es ihm in der letzten Rennrunde mit 9:48.670 Minuten die schnellste Peugeot Runde des Tages in den Eifelasphalt zu brennen. „Diese Zeit lässt uns natürlich hoffen“, so Oliver Schumacher. „Der Primus in unserer Klasse, ist in seiner Topprunde 9:41,486 Minuten gefahren. Da sind wir gar nicht so weit weg. Da sollte noch einiges möglich sein.“ Nach 23 Rennrunden querte das H&S-Duo als Klassenzweite die Ziellinie und feierte eine mehr als gelungene Premiere.













